Grenzgänger Ende der Homeoffice-Regelung für Luxemburg-Pendler: Petition an den Bundestag soll helfen

Luxemburg · Ex-Landrat Joachim Streit und 200 Mitglieder der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftsinitiative fordern eine Erhöhung der steuerfreien Arbeitstage zu Hause. Was das bedeuten würde und worauf Grenzgänger jetzt achten müssen.

Grenzgänger müssen darauf achten, dass sie für das deutsche Finanzamt klarstellen können, dass sie aufgrund von Corona im Homeoffice arbeiten mussten. Eine Freiwilligkeit durch Arbeitnehmer oder Arbeitgeber können die Behörden ablehnen.

Grenzgänger müssen darauf achten, dass sie für das deutsche Finanzamt klarstellen können, dass sie aufgrund von Corona im Homeoffice arbeiten mussten. Eine Freiwilligkeit durch Arbeitnehmer oder Arbeitgeber können die Behörden ablehnen.

Foto: Armin Weigel

Bis zum 30. Juni – und dann ist Schluss. Schluss mit der Corona-Ausnahme, aufgrund der Pandemie steuerfrei von zu Hause aus arbeiten zu können und später in Luxemburg versteuert zu werden. So die Entscheidung der zuständigen deutschen Behörden und die Kündigung der pandemiebedingten Verständigungsvereinbarung. Damit tritt die alte Regelung wieder in Kraft, nach der in Deutschland lebende Grenzgänger in Luxemburg laut dem Doppelbesteuerungsabkommen nur 19 Tage pro Jahr im Homeoffice arbeiten dürfen, ohne in Deutschland abgabepflichtig zu werden.