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Die Tram ist da

FOTO: ©EDITPRESS/Jean-Claude Ernst (g_luxemb
Luxemburg. Transport bei Nacht: Nach einer langen Reise kommen die ersten Waggons in Luxemburg an. Jean-Claude Ernst und Alain Rischard

Luxemburg (tgbl) Nach langem Warten ist sie endlich da. Die Tram ist bei Nacht in Luxemburg eingetroffen. Die ersten Waggons kamen nicht über die Schiene, sondern per Spezialtransport über die Straße nach Luxemburg. Hergestellt wird die Tram beim international renommierten Rollmaterialhersteller Construcciones y Auxiliar de Ferrocariles (CAF) im spanischen Saragossa. Das wird im Internet bereits lebhaft diskutiert. "Däitschland a Frankräich bauen och Tramen", schreibt etwa ein User. "Fiirwaat muss Letzeburg op eng Plaaz kaafe goen, déi méi wéi 1000 km ewech ass?"
Die hochmoderne Straßenbahn entstammt der Typenreihe "Urbos 3". Drei Tage dauerte die Reise, ehe in Wasserbillig die luxemburgische Grenze erreicht wurde. Im Dezember dieses Jahres soll das erste Teilstück der neuen "Stater Tram" eingeweiht werden (der TV berichtete mehrfach). Die Testfahrten mit dem neuen Material und die Ausbildung der Fahrer werden aber schon ab dem Frühjahr in Angriff genommen. Der erste Streckenteil verläuft vom neuen Tramdepot auf dem Luxemburger Kirchberg bis zur Bergstation der neuen Standseilbahn an der Roten Brücke.

Die Autoren sind Fotografen beim Luxemburger Tageblatt.

FOTO: AR (g_luxemb
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