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Europäer unter sich
EU-Chef Juncker erkundigt sich nach Trier

Zu Gast bei der EU-Kommission und ihrem Chef: die Besucher um den früheren Luxemburger Honorarkonsul Franz Peter Basten (vorne, Vierter von links) mit Jean-CLaude Juncker (Fünfter von links).
Zu Gast bei der EU-Kommission und ihrem Chef: die Besucher um den früheren Luxemburger Honorarkonsul Franz Peter Basten (vorne, Vierter von links) mit Jean-CLaude Juncker (Fünfter von links). FOTO: UE/Etienne Ansotte
Brüssel/Luxemburg/Trier. Besonderer Empfang in Brüssel: Kommissionspräsident diskutiert mit einem Freundeskreis um den früheren Honorarkonsul Basten.

Das war auch für altgediente, gestandene Europäer ein ganz besonderes Erlebnis: Im Rahmen einer Informationsreise in die europäische Hauptstadt Brüssel ist ein Freundeskreis um den früheren luxemburgischen Honorarkonsul Franz Peter Basten vom Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, am Sitz der Kommission empfangen worden.

„Bereits bei der Einlasskontrolle“, so schildert es Honorarkonsul a. D. Franz Peter Basten der Volksfreund-Redaktion, „war wider jede Erwartung erkennbar, dass die Gruppe als VIP eingestuft war.“

Der Hintergrund dieser Einschätzung: Die Begegnung fand in dem Sitzungssaal der Europäischen Kommission statt. In eben jenem Raum also, wo normalerweise die Kommissare Timmermans, Vestager, Oettinger und Moscovici sitzen, saßen jetzt ein Justizrat, ein Chefarzt, ehemalige Gerichtspräsidenten, Rechtsanwälte und avocats à la Cour mit ihren Ehefrauen – alle Plätze mit jeweils großem Namensschild versehen.

Zwischen Kommissionschef Jean-Claude Juncker und seinen Gästen kam eine spannende Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union zustande. Besonders interessiert zeigte sich Jean-Claude Juncker aber – Zitat Basten – „an allem, was so in Tier passiert“. Was wenig verwundert, ist der EU-Kommissionschef doch auch Ehrenbürger der Stadt Trier. Am Ende der Begegnung, die mehr als eine Stunde – und damit doppelt so lange wie vorgesehen – dauerte, waren alle Teilnehmer tief beeindruckt. Einer fasste die Eindrücke so zusammen: „Auch eine Delegation der chinesischen Staatsführung hätte nicht mit mehr Aufmerksamkeit empfangen werden können.“

Abgerundet wurde die Visite durch ein  informatives Gespräch mit dem Europa-Abgeordneten Elmar Brok, das auf Vermittlung des Europa-Abgeordneten Werner Langen zustandegekommen war.