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Lexikon
Kopp un Aasch vum Ä

FOTO: Jakobs, Ralf / TV
Da wir uns bereits in den vergangenen Jahren mit den Luxemburger Traditionen zu Ouschteren (Ostern) beschäftigt haben, wollen wir diesmal das Hauptobjekt der Festtages in den Blick nehmen,das Ä oder Ee, also das Ei. Bei der Schuel geht es um die Schale, beim Wäisst oder auch Schnuddelegt vum Ä geht es ums Eiweiß, beim Gielt vum Ä oder dem Dueder handelt es sich ums Eigelb oder Dotter. An Ostern kommt es beim Äer técken darauf an, beim Kopp vum Ä (spitzes Ende) und beim Aasch vum Ä (stumpfes Ende) die richtige Stelle zutreffen, um das gegnerische Ei zuschädigen. Wichtige Begriffe: Von Sabine Schwadorf
Sabine Schwadorf

e réit Ä

ein rohes Ei

en ausgeblosent Ä

ein ausgeblasenes Ei

e lues gekachtent Ä

ein weich gekochtes Ei

e schnudelegt Ä 

ein halbgar gekochtes Ei 

en haart gekachtent Ä

ein hart gekochtes Ei

e getriwwelt Ä

Rührei

gebaken Äer oder Spigeläer

Spiegeleier

e fault Ä 

ein faules Ei

Sabine Schwadorf

Mehr aus dem Lëtzebuergeschen im Buch „Luxemburger Allerlei“ von Sabine Schwadorf, Verlag Michael Weyand, 14,80 Euro.