| 15:23 Uhr

Luxemburger Sprache
Luxemburger Abend in Bitburg

Bitburg. () Seit rund 30 Jahren gibt es in Bitburg Luxemburger Abende, die den Eifelern zeigen, dass die Kultur, Sprache und Geschichte der Region gar nicht so weit von der des Großherzogtums liegt, wenn nicht sogar in einigen Epochen identisch waren. Der nächste Luxemburger Abend am Samstag, 14. April, 17 Uhr, im Haus Beda in Bitburg steht unter dem Motto „Geschicht, Literatur, Identitéit“.

() Seit rund 30 Jahren gibt es in Bitburg Luxemburger Abende, die den Eifelern zeigen, dass die Kultur, Sprache und Geschichte der Region gar nicht so weit von der des Großherzogtums liegt, wenn nicht sogar in einigen Epochen identisch waren. Der nächste Luxemburger Abend am Samstag, 14. April, 17 Uhr, im Haus Beda in Bitburg steht unter dem Motto „Geschicht, Literatur, Identitéit“.

„Luxemburg und das Bitburger Land haben eine 1000-jährige Geschichte hinter sich, und es besteht immer noch so etwas wie eine geheime Sehnsucht, sich auszutauschen“, beschreibt es der ehemalige Kunstlehrer und Direktor des Denkmalschutzamtes in Luxemburg Georges Calteux, der die Veranstaltung mitorganisiert. Vor allem die Sprache diene dabei als Vehikel, sei doch zumindest in Luxemburg „noch nie so viel für die Sprache unternommen worden“, sagt er.

Das Spannende an dem 10-minütigen Programm für Ohr und Auge: Es gibt mehrere verschiedene Orte im Haus Beda, an denen gelesen, gesungen und musiziert wird. Im Treppenhaus spielt Fränz Stoffel auf dem Brettelspiano (Akkordeon), ein Picolo begleitet die Besucher in den Saal.

Insgesamt 14 deutsche und luxemburgische Autoren und Musiker treten neben- oder nacheinander mit Trompete und Posaune, Klarinette und Gitarre auf. Dazu gehören auch Georges Calteux selbst, die Eifeler Mundartsängerin Sylvia Nels und der Luxemburger Autor Pierre Puth.