| 20:35 Uhr

Rock, Pop & Co.

Luxemburg. Totgesagte leben länger: Der Sänger und Gitarrist Chris Rea war nach einer schweren Krebserkrankung jahrelang auf Abschiedstour. Nun scheint es ihm gottlob besser zu gehen, und er kommt am 10. März in die Rockhal, ohne dass man damit Reklame machen muss, es sei womöglich das letzte Mal.

Seine Musik ist reifer geworden, tiefer, weniger poppig. Seine Slide-Gitarre und seine Stimme berühren wie eh und je.
Es gibt auch andere Italiener
Unser Bild vom Stiefel-Land ist derzeit geprägt von Berlusconi, Mafia und umgekippten Kreuzfahrtschiffen. Dabei hat Italien so viele schöne Seiten. Zum Beispiel das tollste Wort für Liedermacher: Cantautore. Und einer der größten Cantautores ist Lucio Dalla. Kappe, Brille, Stoppelbart, eine unverwechselbare Stimme, ein faszinierender Sprechgesang: So hat er auch außerhalb seines Heimatlandes eine Fangemeinde erobert. Am 26. März spielt er in Differdingen, Sporthalle Oberkorn.
Klassik kann aus Metall sein
An der Nahtstelle zwischen sinfonischer Musik und beinhartem Rock operiert die finnische Band Nightwisch seit 15 Jahren höchst erfolgreich. "Eine Horde Clowns und eine von der Oper ausgebüchste Diva, die zusammen Heavy Metal spielen", so beschrieb Band-Gründer Tuomas Holopainen. Opern-Diva Tarja Turunen ist zwar nicht mehr dabei, aber mit Nachfolgerin Anette Olzon am Gesangsmikro geht es nicht weniger ab. Das neue Album "Imaginaerum" steht im Mittelpunkt des Konzerts am 21. April in der Rockhal. DiL