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Großherzogtum
Schüsse auf Autofahrer: Tödlicher Vorfall in Luxemburg (Update)

Tödlicher Vorfall in Luxemburg: Ein Autofahrer ist am 11. April 2018 bei einer Polizeikontrolle erschossen worden. Der Mann hatte in Richtung eines Polizisten beschleunigt, der daraufhin seine Waffe zog und schoss.
Tödlicher Vorfall in Luxemburg: Ein Autofahrer ist am 11. April 2018 bei einer Polizeikontrolle erschossen worden. Der Mann hatte in Richtung eines Polizisten beschleunigt, der daraufhin seine Waffe zog und schoss. FOTO: Police Grand-Ducale
Luxemburg. Ein Autofahrer fährt im luxemburgischen Stadtteil Bonneweg auf einen Polizisten zu. Der zieht seine Waffe, der Fahrer wird getroffen und stirbt an seiner Schussverletzung. Jetzt ist die Identität des Mannes bekannt. (mc)
Miguel Castro

Online-Redaktion volksfreund.de

Beim tödlich verletzten Autofahrer handelt es sich um einen 51-Jährigen aus den Niederlanden, der in Deutschland gelebt habe, teilte eine Sprecherin der luxemburgischen Justizverwaltung am Donnerstag mit. Der Mann war am vergangenen Mittwochnachmittag, 11. April, wegen seiner Fahrweise einer Polizeistreife in der Rue des Ardennes aufgefallen. Einer der Beamten sei daraufhin aus dem Dienstfahrzeug ausgestiegen und habe dem Flüchtigen deutliche Haltezeichen mit der Hand gegeben, teilte die Polizei damals mit. Der Autofahrer habe jedoch beschleunigt und sei aus kurzer Distanz auf den Beamten zugefahren.

Daraufhin zog dieser seine Dienstwaffe und schoss. Eine Kugel traf den Autofahrer. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das gegen einen Baum auf der Place Léon XIII prallte. Kurz darauf starb der 51-Jährige an seinen Verletzungen. Laut einer späteren Mitteilung der Ermittler soll der Polizist Zeugen zufolge drei Schüsse abgegeben haben.

Der Mann sei wegen diverser Verkehrsdelikte polizeibekannt gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft nun weiter mit. Gegen ihn habe zudem ein Fahrverbot bestanden. Die Ermittlungen würden fortgesetzt.