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Verfolgungsfahrt in Luxemburg: Polizist rettet sich durch Sprung zur Seite

Luxemburg. Ein Autofahrer ist in der Nacht von Sonntag auf Montag im Süden der luxemburgischen Hauptstadt vor der Polizei geflohen. Die Fahrt vorbei an Polizeisperren und über Wiesen endete schließlich im Polizeigewahrsam. redaktion

Kurz vor 3 Uhr war eine Polizeistreife in Nähe des Kreisverkehrs Gluck auf einen dort abgestellten Wagen aufmerksam geworden, wie die Police Grand-Ducale mitteilt. Als die Beamten sich dem Auto näherten, rollte der Fahrer im Rückwärtsgang zurück und fuhr davon. Auf seiner Flucht entzog sich der Mann den verfolgenden Streifen immer wieder, indem er mit seinem Auto über Bordsteine und Wiesen auswich. An der Kreuzung Millewee mit der Rue de Deportation musste sich ein Polizist, der sich dem Fahrzeug entgegenstellte, durch einen Sprung in Sicherheit bringen.

Die Verfolgungsfahrt im Süden der Hauptstadt über die Rue de la Deportation, Rue de Cessange und Rue des Artisants endete nach Angaben der Polizei im Bereich einer dortigen Eisenbahnbrücke auf einer Wiese, auf der der Flüchtige mit seinem Fahrzeug nur langsam durch das unwegsame Gelände steuern konnte. Er floh weiter zu Fuß, bevor ihn die Polizei einholte.

Den Mann erwarte nun ein Strafverfahren wegen Fahren unter Drogeneinfluss sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt. Als er nach seiner Flucht durch die Polizei gestoppt wurde, gab er an, kurz zuvor Kokain konsumiert zu haben. Bei der anschließend durchgeführten Fahrzeugdurchsuchung sei eine Kugel Kokain aufgefunden worden.