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Garten: Alles im Griff vom Vlies bis zu Aussaaten

Garten : Alles im Griff vom Vlies bis zu Aussaaten

Im März schwillt die Liste der im Garten zu erledigen Dinge an wie die Knospen der Ziersträucher. Längst hat man die nicht so empfindlichen Kübelpflanzen wie Schmucklilien, Oleander und Olivenbaum herausgezogen.

Bei drohenden Nachtfrösten schiebt man sie wieder in die Garage oder hält ein Abdeckvlies bereit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Das Gleiche gilt für Primeln, Vergissmeinnicht und anderen Frühjahrsflor, der auf Balkon und Terrasse davon kündet, wie froh man über die wieder geöffneten Gartenbetriebe ist. Sogar auf der Fensterbank kommt mit zunehmender Sonnentageslänge das Verhältnis von Lichtstärke und Temperatur wieder in ein verträgliches Gleichgewicht.

Erste Aussaaten können beginnen. Für lichthungrige Arten wie die immer beliebter werdenden Tomaten oder Peperoni sind Pflanzenleuchten oft die bessere Alternative. Unter der Lichtglocke müssen die Sämlinge keine langen Hälse machen.

Im ungeheizten Gewächshaus fühlen sich jetzt schon Gemüsearten wohl, die es wie Lauch, Spinat und Salat nicht so warm brauchen. Salat zum Beispiel keimt am besten bei Temperaturen von 15 bis 18 Grad Celsius.

Mit Setzlingen kältefester Sorten wie Red Salad Bowl kann man sogar schon in die neue Hochbeetsaison starten. Bei Frostgefahr oder nasskaltem Wetter kommt wieder das Vlies zum Einsatz. Empfindet man das Auf- und Abdecken als stressig, blickt man einfach mal auf die „Not-to-do-Liste“:

Frisch im Herbst gepflanzte Rosen braucht man noch nicht abhäufeln. Der Erdhaufen um den Triebstamm schützt vor austrocknenden Winden und Sonne. Erst wenn sie rund 15 Zentimeter ausgetrieben sind, häufelt man ab. Und auch die schwelenden Triebknospen an den Spitzen des Rosenbusches lassen mich noch kalt. Schneidet man Rosen zu früh, kann ein strenger Frost die Rosenblüte ruinieren.

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