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Das Thema Wärmedämmung ist in der Öffentlichkeit immer wieder massiven Vorwürfen ausgesetzt. Dies verunsichert viele Hausbesitzer.

Die Energieberater der Verbraucherzentrale hören Bedenken zunehmend auch von Menschen, die Dämmmaßnahmen bisher aufgeschlossen gegenüberstanden. Die meisten Vorwürfe und Ängste sind unbegründet. Aber die Entscheidung über die Art und die Reihenfolge von Wärmedämmmaßnahmen ist immer im Einzelfall zu treffen und bedarf einer ausführlichen Analyse im Rahmen einer qualifizierten Energieberatung. Die Vorurteile reichen von Schimmelbildung über vermeintlich zu dichte Häuser bis hin zu vermehrter Algenbildung auf gedämmten Hauswänden. Angeblich sperrt die Dämmung auch solare Gewinne aus und Wände können nicht mehr atmen. Der Einspareffekt und die Wirtschaftlichkeit von Dämmmaßnahmen werden grundsätzlich infrage gestellt. Nicht zuletzt die Angst vor erhöhtem Brandrisiko und die Frage der späteren Entsorgung werden gegen die Dämmung ins Feld geführt. Die allermeisten bauphysikalischen, ökonomischen und ökologischen Fragen sind ausreichend diskutiert und geklärt. Grundsätzliche Bedenken gegen die Dämmung von Gebäuden sind daher unbegründet. Entscheidend ist - wie bei allen Maßnahmen rund ums Haus - eine hohe Qualität bei der Planung und Ausführung. Stimmt die Qualität nicht, kann der erhoffte Effekt ausbleiben. In der neuen 16-seitigen Broschüre Wärmedämmung - spricht was dagegen? nimmt die Verbraucherzentrale die zehn häufigsten Vorurteile unter die Lupe und erklärt die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhänge rund um die Wärmedämmung. Sie ist kostenlos in allen Beratungsstellen und bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale erhältlich. Unter <%LINK auto="true" href="http://www.vz-rlp.de/AntwortenWaermedaemmung" class="more" text="www.vz-rlp.de/AntwortenWaermedaemmung"%> kann sie auch heruntergeladen werden.