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Ob im Portemonnaie oder auch auf dem Smartphone: Für viele Verbraucher sind Kundenkarten und Coupons beliebte Einkaufsbegleiter. Einfach kurz an der Kasse vorgezeigt, und schon erhält man einen kleinen Rabatt auf den Einkauf.

Doch solche Vergünstigungen werden nicht kostenlos gewährt. Mit Kundenkarten und Coupon-Apps werden Daten gesammelt, um das Einkaufsverhalten genau erfassen zu können. Rabattcoupons locken mit nur kleinen Preisnachlässen, und am Ende gibt man schnell mehr aus als ursprünglich geplant. Das neue Faltblatt "Kundenkarten und Coupons: Mini-Rabatte teuer erkauft" erklärt, wie Firmen Kundenkarten und Coupons zur Förderung ihres Absatzes nutzen. Daneben erhalten Verbraucher Tipps zum lohnenden Einsatz. Der Flyer wurde gemeinsam vom Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erstellt. Kundenkarten ermöglichen Unternehmen die Erstellung von umfassenden Profilen, so dass diese genau wissen, an welchen Orten welche Produkte gekauft wurden. Diese Informationen sind Grundlage für zielgruppengerecht zugeschnittene Werbung aus vielen Bereichen. Mit Sonderbonuspunkten und Rabattcoupons sollen Verbraucher dazu angehalten werden, immer wieder die gleichen Läden zu besuchen. Ob die besonderen Angebote aber wirklich günstig sind, erfahren Verbraucher erst, wenn sie die Preise mühsam mit denen anderer Anbieter vergleichen. Renate Schröder, Verbraucherberatung Trier