ALLES ÖKO

Wer derzeit einen Wäschetrockner kaufen will, sollte unbedingt genau auf das Energielabel achten. Neben dem bisherigen Energielabel ist das neue EU-Energielabel immer häufiger auf den Geräten zu finden.

Während die alte Kennzeichnung vom grünen A bis zum tiefroten G reicht, geht die neue Skala vom besonders sparsamen A+++ bis D. Auf dem alten Label ist der Stromverbrauch pro Trockengang angegeben. Das neue EU-Energielabel zeigt den Stromverbrauch bei jährlich 160 Trockengängen an. Dieses Nebeneinander erschwert den Vergleich des Energieverbrauchs massiv. Gerade bei einem Stromschlucker wie dem Wäschetrockner lohnt es sich, ein sparsames Modell auszuwählen. Durch ein effizientes Gerät lassen sich die Stromkosten fürs Wäschetrocknen um mehr als die Hälfte reduzieren. Allerdings werden derzeit oft ineffiziente Modelle als Sonderangebot verscherbelt, die hohe Folgekosten verursachen. Energieeffiziente Trockner der Klasse A und besser verbrauchen weniger als zwei Kilowattstunden pro Nutzung, während ineffiziente Geräte mehr als doppelt so viel schlucken. Pro Trockengang kann das eine Ersparnis von 50 Cent und mehr sein. Wer einen älteren, ineffizienten Trockner besitzt und darin etwa drei Mal pro Woche Wäsche trocknet, kann die Stromkosten mit einem neuen Gerät der Effizienzklasse A um mehr als 75 Euro im Jahr reduzieren. Besonders sparsam sind beispielsweise Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnik. Im Online-Handel muss das Energielabel bisher nicht abgebildet werden. Nur die Daten des Labels wie die Effizienzklasse und der Stromverbrauch müssen angegeben werden. Wer hier besonders genau hinschaut und vergleicht, kann hohe Folgekosten vermeiden. Diese und weitere TV-Kolumnen finden sie auch im Internet: www.volksfreund.de/kolumnen