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Bequemes Putzen für blitzblanke Zähne

Bequemes Putzen für blitzblanke Zähne

Das Putzen mit der elektrischen Zahnbürste geht zwar nicht schneller als mit der Handzahnbürste, es ist aber bequemer. Deshalb empfehlen Zahnärzte heute oft eine elektronische Bürste. Doch nicht jede putzt gut, wie der jüngste Test der Stiftung Warentest zeigt.

Berlin. Groß sind auch die Preisunterschiede. Inklusive Akkuladegerät und mindestens einem Bürstenkopf kosten die getesteten Modelle zwischen 17 und 149 Euro. Außerdem war eine Batteriezahnbürste für 5,55 Euro im Test vertreten, die allerdings über das test-Qualitätsurteil ausreichend nicht hinauskam.
Spitzenreiter, aber teuer ist die Braun Oral B Triumph 5000 für 120 Euro. Knapp dahinter folgen zwei deutlich preiswertere elektrische Zahnbürsten, die im Prüfpunkt Zahnreinigung ebenfalls sehr gut abschneiden: Die Braun Oral B Professional Care 500 kostet 30 Euro, die Philips Sonicare Clean Care 41,50 Euro. Aber auch die regelmäßigen Kosten für die Ersatzbürsten sind zu beachten: Alle drei Monate ist mit bis zu 12 Euro pro Person zu rechnen.
Welcher Putztyp sind Sie?


Zwei Systeme konkurrieren um die Gunst der Käufer: Zum einen die herkömmlichen Elektrozahnbürsten mit runden Bürstenköpfen, die rotierend hin- und herschwenken und manchmal auch noch pulsieren, zum anderen die sogenannten schallaktiven Bürsten. Eigentlich ist die Bezeichnung schallaktive Zahnbürste nicht korrekt. Denn nicht der Schalldruck, sondern die Vibrationen der Bürstenköpfe reinigen die Zähne. Der Schall hat damit nichts zu tun. Generelle Vorteile in der Reinigungsleistung bringt aber keines der Systeme.
Aus etlichen Zahnputzstudien lassen sich aber Empfehlungen für die eine oder andere Technik ableiten:
Rundkopfbürsten sind besonders erfolgreich, wenn sie von putzeifrigen Menschen benutzt werden, die geschickt und engagiert genug sind, um die Bürste in Ruhe an jedem Zahn entlangzuführen.
Schallaktive Bürsten müssen nicht so genau geführt werden. Und der längliche, zum Teil recht große Bürstenkopf reinigt nun einmal in der gleichen Zeit eine größere Fläche als eine kleinere Rundkopfbürste. Wer sich also eher zu den Putzmuffeln zählt, sollte den Kauf einer schallaktiven Bürste in Erwägung ziehen.
Auch eine unkomplizierte Handhabung der Bürste trägt zu einem guten Putzergebnis bei. Mehr als jede zweite im Test liegt gut in der Hand, lässt sich unkompliziert ein- und ausschalten und erreicht auch die hinteren Zähne problemlos.
Bei allem gilt: Ohne persönlichen Einsatz kann auch die beste elektrische Zahnbürste ihre Reinigungsleistung nicht voll entfalten.
Wer die Bürste nur mal kurz über das Gebiss "schnurren" lässt, wird schwerlich blitzblanke Zähne bekommen. red