1. Nachrichten
  2. Mehrwert

Elternkompass in sechs Sprachen

Elternkompass in sechs Sprachen

TRIER. (hw) Früher oder später befällt es alle Eltern: das Gefühl, mit seinen Sorgen allein zu sein und nirgendwo Hilfe zu finden. Für Gestresste gibt es nun ein Angebot, dass die zahlreichen Unterstützungsangebote auflistet.

Das neue Internetportal bietet Eltern, Schulen und anderen Interessierten Informationen über Hilfsangebote in der Region Trier. Der Elternkompass wurde im Rahmen des Projekts "Eltern als Partner der schulischen Berufsorientierung" von der AG Sozialwissenschaftliche Forschung und Weiterbildung (ASW) an der Universität Trier für die Region Trier entwickelt. Wer Unterstützung in der Erziehung der eigenen Kinder sucht oder Fragen zu Themenbereichen hat - etwa bei Themen wie Drogen, Mobbing oder Übergang "Schule-Beruf" - findet auf der Internetseite Ansprechpartner. "Das Internetportal bietet zwei verschiedene Suchfunktionen an", erklärt Monika Domanski von der ASW: Zum einen können die Nutzer über bestimmte Themen zu den Institutionen gelangen (zum Beispiel berufliche Beratung, Offener Treff, Therapien, Hausaufgabenbetreuung). Zum anderen wird eine Suchfunktion nach Zielgruppen angeboten. So können Kontaktstellen für allein Erziehende, Familien mit Migrationshintergrund und Eltern schulmüder oder arbeitsloser Jugendlicher angezeigt werden. "Das Internetportal gibt somit einen einfachen, schnellen und umfassenden Überblick über verschiedene Unterstützungsangebote in der Region und leistet bei Problemen und Fragen der Erziehung erste Hilfestellungen", so eine Mitarbeiterin der ASW. Das Angebot ist in Deutsch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Serbisch sowie Französisch verfügbar. Der Elternkompass wird unterstützt durch Sparkasse und Stadt Trier. Weitere Informationen: ASW e.V., Universität Trier, Monika Domanski, Telefon: 0651/201-3226, E-Mail: domanski@uni-trier.de