Ernährungskolumne: So lagert man Beerenfrüchte richtig.

Kolumne Mahlzeit : Beerenfrüchte: Clever lagern

Der Sommer verwöhnt uns nicht nur mit strahlendem Sonnenschein, sondern auch mit leckerem Obst. Heimische Beerenfrüchte beispielsweise locken jetzt mit Form und Farbe in Hülle und Fülle.

Es gibt sie im Laden, auf dem Markt an Verkaufshütten oder auch aus eigener Ernte direkt vom Strauch. Ob Himbeeren, Brombeeren, oder Stachel- und Johannisbeeren – die kleinen Früchtchen machen Appetit auf den Sommer.

Ohne schlechtes Gewissen lässt sich üppig zugreifen: Sie sind kalorienarm, enthalten aber jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe. Wenn sie reif sind und frisch geerntet auf den Tisch kommen, enthalten sie besonders viele Nährstoffe. Die meisten Früchte sind sehr empfindlich, sie matschen und schimmeln schnell. Daher sollten sie schnell verzehrt werden. Falls man sie lagern möchte, gilt es Folgendes zu beachten:

– Früchte mit Stiel und womöglich Kelchblättern ungewaschen und abgedeckt im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. So lassen sie sich etwa zwei Tage lagern.

– Gut nebeneinander legen, geeignet sind flache Behälter. Am besten auf Küchenkrepp, das saugt die Feuchtigkeit auf

– Beeren mit weichen Stellen möglichst schnell essen

– Angeschimmelte Früchte komplett wegwerfen. Denn der Schimmel wächst bei feuchten Lebensmitteln auch unsichtbar ins Innere weiter.

Eingefroren halten sich die Früchte bis gut ein Jahr, sozusagen von Saison zu Saison. Werden sie noch leicht gefroren verarbeitet, behalten sie ihre Form am besten. Für Desserts oder Milchshakes können die Früchte auch gleich portionsweise als Püree eingefroren werden.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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