Ernährungskolumne zu selbstgemachten Limonaden.

Ernährungskolumne : Erfrischung mit Kräutern

Eine schnelle Erfrischung erzielt man am besten mit einem leicht gekühlten Wasser oder ungesüßtem Tee. Nicht abwechslungsreich genug? Wie wäre es dann mit einem selbst gemachten Erfrischungsgetränk – nicht zu süß und mit wenig Kalorien?

Das kriegt man hin, indem man selbst gepressten Orangen- oder Zitronensaft mit Wasser mischt und leicht gekühlt trinkt. Einen besonderen Geschmack nach Sommer bekommt der Drink durch würzige Küchenkräuter, vor allem mit den mediterranen Sorten. Mit natürlichen Aromen aus Blüten, Blättern und Früchten liegt die leckere Erfrischung voll im Trend.

So wird’s gemacht: Man nimmt einen Krug mit einem Liter Wasser und gibt ein bis zwei Esslöffel Saft von Orangen, Zitronen oder Limetten hinzu. Je nach Gusto wählt man eine Handvoll Kräuter, etwa Salbei, Basilikum, Estragon, Pfefferminze, Lavendel, Thymian oder Zitronenmelisse. Das Kräuter-­Sträußchen wird kopfüber in den Krug mit Wasser hineingehängt und über Nacht kühl gestellt.

Wer Mut zum Experimentieren hat, kann noch zerstoßene Wacholderbeeren hinzugeben. So bekommt die Limonade eine Gin-Note, ganz ohne Promille. Wer will, kann den Sud am nächsten Tag auch durchs Sieb gießen, nachdem die Stängel entfernt wurden. Süßschnäbel können mit Zucker, Honig oder Fruchtsaft abschmecken, falls es der Limonade noch an Süße fehlt. Eiswürfel oder kühles, prickelndes Mineralwasser sorgen für die perfekte Sommerfrische.

Man sollte allerdings zu viel Eis vermeiden, um den Körper nicht zu stark herunterzukühlen. Sehr kalte Getränke geben dem Körper das Signal, mehr Wärme zu erzeugen und können den Kreislauf belasten. Abends lässt sich die Kräuter-Limonade auch erhitzt servieren.

Mein Tipp: Mit einem Schuss Sekt oder Wein wird schnell ein Cocktail draus. Ob mit oder ohne, „sehr zum Wohl!“

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Selbst gemachte Limonade mit Kräutern ist erfrischend. Foto: dpa-tmn/Foodboom

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