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Ernährungskolumne zum Thema Kürbis.

Ernährungskolumne : Tausendsassa der Herbstküche

Kürbisse sind nicht nur optische, sondern auch kulinarische Knüller der Herbstsaison. Das Fruchtgemüse besteht zu rund 90 Prozent aus Wasser und ist sehr arm an Kalorien – dafür liefern Kürbisse Beta-Carotin, Vitamine und Mineralstoffe.

Eine ausreichende Zufuhr dieser Nährstoffe ist für die Abwehrkräfte gerade in der kalt-nassen Jahreszeit wichtig. Aber auch das Auge isst mit: Eine üppige Auswahl in bunten Farben und prächtigen Formen gibt es auf Wochenmärkten und in Hofläden.

So vielfältig wie ihr Aussehen, so variantenreich lassen sich auch leckere Kürbis-Gerichte zubereiten: Spaghetti-Kürbis, Hokkaido, Butternut und Co. werden zu feinen Suppen, duftendem Ofengemüse, würzigen Pastasaucen. Sogar Gebäck und Pfannkuchen werden mit Kürbis besonders saftig. Die Basis ist ein Püree aus Hokkaido- oder Butternut-Kürbis. Praktisch: Beim Hokkaido kann sogar die Schale mitverwendet werden. Das Kürbisfruchtfleisch in kleine Stücke schneiden und in wenig Wasser 20 Minuten garen. Pürieren und etwas Kochwasser hinzugeben, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. Das Kürbispüree lässt sich gut auf Vorrat zubereiten, einfach einfrieren und später verwenden.

Für Kürbis-Muffins wird das Kürbispüree mit Milch, Zucker und einem neutralen Öl verrührt. Mehl, Backpulver und Gewürze nach Geschmack wie Muskat, Piment und Nelken hinzugeben. Den fertigen Teig in die gefettete Muffinform gegeben und für den „Crunch“ mit gehackten Walnüssen bestreuen. Im Ofen bei 190 Grad rund 20 Minuten backen. Nach einem Spaziergang durch das raschelnde Laub schmeckt eine Tasse heißer Tee zum Kürbis-Muffin besonders lecker.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. www.volksfreund.de/kolumne