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Exklusive Rezepttipps der Verbraucherzentrale für knackigen Spargel.

Ernährungskolumne : Frühlingszeit ist Spargelzeit

Der klassische Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Sauce Hollandaise schmeckt immer und das kennt auch jeder. Warum Spargel nicht mal anders genießen?

Etwa mit Spargel, Lachs und Kartoffelspalten vom Blech? Als Fingerfood lässt sich der Klassiker zum Würstchen im Schlafrock abwandeln: Spargel mit Teig ummanteln und im Ofen backen. Schnell zubereitet ist der Spargel als Grillgemüse vom Rost. Hierfür die Stangen mit Öl und Parmesan in Alufolie packen und für 15 Minuten auf den Grill legen – ganz ohne vorkochen. Oder bei sommerlichen Frühlingstemperaturen in einer Quiche, die lässt sich nämlich gut vorbereiten und auch wunderbar kalt essen – diese Gerichte können auch gut mit grünem Spargel zubereitet werden, wenn man es gerne noch abwechslungsreicher hätte.

Spargel kann aber nicht nur herzhaft, sondern auch süß. So gibt es ihn als Vorspeise mit Erdbeeren, oder mit Orangen-Filets, Minze und Mandelblättchen. Dazu schmeckt die weiße Variante bissfest gekocht besonders gut. Bleiben Reste an gegartem Spargel, kann man ihn in der Pfanne zusammen mit Zucker karamellisieren und mit Vanille- oder Zimtpulver abschmecken. Ganz ausgefallen ist Spargel-Eis: Dazu wird er gekocht und püriert unter eine Eiscrememasse gehoben und eingefroren.

Wem das zu experimentell ist, probiert eine alternative Zubereitungsart aus und verzichtet auf den Kochtopf und das üppige Wasserbad. Einfach Spargel mit etwas Salzwasser in eine Auflaufform geben und abgedeckt in den Ofen schieben. Das spart Wasser, schont die Nährstoffe und schmeckt lecker. Es gibt also viel zum Ausprobieren, die Spargelsaison hat ja zum Glück erst angefangen.

Susanne Umbach ist Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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