Fühlen, sehen, kippen

Frankfurt/Main · Falschgeld lässt sich in vielen Fällen mit ein paar einfachen Tricks erkennen.

Frankfurt/Main (dpa) Falschgeld in Umlauf zu bringen ist strafbar. Damit keine nachgemachten Geldscheine im eigenen Portemonnaie landen, sollten Verbraucher die Banknoten aufmerksam prüfen, die sie in die Finger bekommen. Wer eine solche Blüte entdeckt, sollte sie in jedem Fall nicht weitergeben, sondern zur Polizei bringen, erläutert die Bundesbank in Frankfurt. Und so funktioniert die Prüfung eines Geldscheins:

Fühlen: Auf der Vorderseite von echten Banknoten sind Teile des Druckbildes etwas erhaben und können gefühlt werden. Bei der ersten Euro-Serie ist dies der Schriftzug "BCE ECB EZB EKT EKP" am oberen Rand. Bei der neuen Europa-Serie ist der Schriftzug um zwei kyrillische Buchstaben und "EKT EKB BCE EBC" erweitert worden, zusätzlich gibt es Striche am rechten und linken Rand.

Sehen: Wird eine echte Banknote gegen das Licht gehalten, ist das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich als Schattenbild zu sehen. Im oberen Bereich des Hologrammstreifens befindet sich bei der Europa-Serie außerdem ein transparentes Fenster, durch welches sich das Porträt der Frauenfigur "Europa" erkennen lässt.

Kippen:
Wenn Euro-Geldscheine gekippt werden, verändern sich die Hologrammelemente. Auf der Rückseite der ersten Serie kann bei vielen Banknoten durch das Kippen auch der Farbwechsel der rechten Wertzahl von rot nach grün geprüft werden. Die Banknoten der neuen Serie weisen auf der Vorderseite links die sogenannte Smaragdzahl auf: Beim Kippen verändert sich die Farbe, und ein heller Balken wandert auf- beziehungsweise abwärts.