Gartenkolumne gibt Tipps zu gelungener Oster-Deko mit Eischale und Kresse.

Mein schöner Garten : An Ostern wird’s kreativ

Am Frühstückstisch sind bei uns die Peller in der Mehrheit. Nur zwei köpfen ihr Ei mit dem Messer. Welchen Randeindruck eine Eierhälfte hinterlässt, ist Geschmackssache.

Hauptsache, die Eier sind sauber ausgelöffelt. Denn das Gefäß soll zentraler Bestandteil unserer Deko werden. Zunächst wird es mit Kresse gefüllt. Man bekommt das frische Grün in jeder Gemüseabteilung. Oder man hat es früh genug selber ausgesät. Im Freiland kann man Kresse bis Oktober aussäen. Damit man laufend frisch ernten kann, bringt man alle vier Wochen Folgesaaten aus. Kresse gedeiht auch gut im Balkonkasten, bevorzugt im Schatten. In unserer Oster-Idee legen wir auf die Kressewiese ein Schoko-Ei.

Osterdekorationen sind eine willkommene Gelegenheit, die eigene Kreativität auszuleben. In Körben und Töpfen lassen sich allerhand bunte Blütennester zusammenstellen. Die schönsten Überraschungen wachsen um diese Zeit aber oft mit den Zwiebelblumen im Garten. Viele von ihnen sind Immigranten aus dem Topf. Man kann so ziemlich jedes Zwiebelgewächs, mit dem man zuvor die Saison auf Balkon und Terrasse, vor der Haustür oder auf den Fenstersimsen gefeiert hat, nach der Blüte im Garten auspflanzen. Narzissen, Hyazinthen und Traubenhyazinthen – sie alle kommen Jahr für Jahr wieder, wenn man ihnen einen Gartenplatz gibt, an dem ihr Laub später ungestört einziehen kann und keine Hacke ihre Wurzeln aufstöbert. „Laub vergilben lassen! Erde nicht aufhacken!“ sind zwei Mahnungen, die Zwiebelblumengärtner so oft hören wie Kinder an Ostern den Satz „und nicht alle Süßigkeiten auf einmal essen!“. Na, dieses Jahr, gibt’s ja gesunde Kresse dazu.

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