Gewinnt der Hering gegen den Kater?

TRIER. (red) An Feiertagen und speziell an Silvester gehört Alkohol für die meisten dazu. Den Kater gibt es am nächsten Morgen gratis. Die typischen Symptome sind Kopfschmerzen und Übelkeit bis hin zu Schwindel und Erbrechen. Die besten Tricks, um den Kater auszutricksen, erfahren Sie von Katrin Kleinesper, Ernährungsexpertin von e-Balance:

1: Trinken Sie nicht auf nüchternen Magen. Ist der Magen leer, gelangt der Alkohol schneller ins Blut. 2: Essen Sie fettreicher als sonst. Es sollten ruhig fettreiche Lebensmittel, wie Nüsse, Oliven, Makrelen oder Avocados bevorzugt werden. Sie bleiben länger im Magen und verzögern so die Alkoholaufnahme im Blut und der Körper baut den Alkohol kontinuierlich ab. 3: Nehmen Sie vor der Party 250 Milliliter Basica mit 250 Wasser ein. Alkohol sorgt für eine Verengung der Gefäße. Sind die Gefäße verengt, fällt dem Körper der Transport vom Blut zum Kopf schwer. Es kommt zu einem Versorgungsdefizit und zu Kopfschmerzen. Basica zum Beispiel hat eine entspannende Wirkung. Es entspannt die Gefäße und Adern des Körpers. So kann das Blut wieder ungehemmt fließen. 4: Trinken Sie auch mal ein Glas Wasser zwischendurch. Ein Abbauprodukt des Alkohols verstärkt die Wasserausscheidung über die Niere. Dadurch gehen neben Wasser auch Mineralstoffe verloren. Der Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt gerät durcheinander und dankt für jedes Schlückchen Wasser. Am besten nach jedem alkoholischen Getränk ein Glas alkoholfreies Getränk trinken. 5: Vermeiden Sie süße alkoholische Getränke wie Alcopops. Der Alkoholkonsum ist bei den so genannten Alcopos kaum zu schmecken, sie erinnern eher an Brause, als an Alkohol. Das führt häufig zu übermäßiger Aufnahme. So wird schnell vergessen, dass mit jeder Flasche der Alcopops ein Glas Schnaps getrunken wird. Zucker und Kohlensäure beschleunigen die Alkoholresorption. 6: Trinken Sie nicht über das Maß hinaus. Es lassen sich kaum allgemein gültige Angaben darüber machen, wer wie viel Alkohol verträgt. Faktoren wie Magenfülle, Mageninhalt, aber auch das Geschlecht und sogar die Herkunft können eine Rolle spielen. Frauen bauen Alkohol in der Regel langsamer ab als Männer und Asiaten langsamer als Europäer. Ebenfalls spielt die Trinkgewohnheit eine entscheidende Rolle. Wer relativ regelmäßig Alkohol trinkt, der bemerkt die Wirkung nicht so schnell. Hören Sie auf Ihren Körper - achten Sie auf Warnsignale wie Schwindel. 7: Trinken Sie kurz vor dem Schlafengehen noch mal einen großen Schluck (ein Glas oder mehr Wasser eventuelöl mit Basica). So gleichen Sie schon mal ein bisschen vom Flüssigkeitsdefizit aus.

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