Gut beschürzt

Andere Länder, andere Sitten: Wer auf ausländischen Straßen unterwegs ist, sollte die Regeln einhalten.

Trier. (hw) Seit wenigen Wochen gilt in Slowenien die Verpflichtung eine Warnweste zu tragen, sobald Autofahrer nach einem Unfall oder einer Panne auf Autobahnen und Schnellstraßen das Auto verlassen. Um beispielsweise im Urlaub keine bösen Überraschungen in Sachen Bußgeld zu erleben, hat der ADAC die Länder zusammengestellt, die das Tragen oder Mitführen einer reflektierenden Warnweste gesetzlich vorschreiben. Erst vor kurzem wurde die Tragepflicht in Luxemburg und Ungarn eingeführt. Schon seit längerem gilt die Warnwestenpflicht in Belgien, Kroatien, Italien, Österreich, Portugal, der Slowakei, Spanien und Norwegen (nur für in Norwegen zugelassene Fahrzeuge).In manchen Ländern reicht es, die Weste (Euro-Norm EN 471) im Pannenfall zu tragen, in anderen muss sie immer im Auto mitgeführt werden. In Kroatien, Norwegen, Österreich, Portugal, der Slowakei und Tschechien ist das Deponieren der Westen im PKW vorgeschrieben. Bei Nichtbeachtung der Trage- oder Mitführpflicht drohen empfindliche Strafen. Sollte sich bei einer Kontrolle die Weste nicht im Auto befinden oder außerhalb des Fahrzeugs nicht getragen werden, kann das zwischen 14 Euro (Österreich) und maximal 1375 Euro (Belgien) kosten. Die Lichtpflicht am Tag gilt mittlerweile ganzjährig in 20 europäischen Ländern: Finnland, Island, Kroatien, Litauen, Lettland, Mazedonien, Norwegen, Polen, Schweden, Slowenien und Tschechien. Lediglich auf Autobahnen und Straßen außerorts gilt die Verpflichtung in Italien, Rumänien, Russland und Ungarn.