Heute von 17 bis 19 Uhr: TV-Telefonaktion mit dem Chefarzt der Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie und einer Schulsozialarbeiterin.

Telefonaktion : Wenn Kinder sich selbst verletzen

Heute von 17 bis 19 Uhr: TV-Telefonaktion mit dem Chefarzt der Trierer Kinder- und Jugendpsychiatrie und einer Schulsozialarbeiterin.

Sina, 4, will ihrer Puppe ein Kleidchen anziehen. Doch das will nicht klappen. Sie brüllt, schleudert die Puppe durchs Zimmer und haut ihren Kopf gegen die Wand. Ist ein solch heftiger Wutausbruch bei kleinen Kindern normal?

Ein anderes Beispiel: Claras Eltern bemerkten durch Zufall, dass ihre Tochter sich mit einem Messer am linken Unterarm geritzt hatte. Sie waren geschockt. So wie Sinas Eltern. Fachleute sprechen bei selbstverletzendem Verhalten von Autoaggression.

Gehört selbstverletzendes Verhalten, wie den Kopf gegen die Wand zu hauen, zur Trotzphase dazu? Wann sollten Eltern professionelle Hilfe suchen? Wann spricht man überhaupt von selbstverletzendem Verhalten? Was steckt hinter dem „Ritzen“? Gibt es Kinder, die besonders gefährdet sind? Wie sollten Eltern reagieren, wenn sie feststellen, dass ihr Sohn oder ihre Tochter sich selbst Schmerzen zufügt? Wo finden Betroffene Hilfe? Dies sind Beispielfragen, die Eltern und Jugendliche beschäftigen können.

Rufen Sie heute von 17 bis 19 Uhr an, und sprechen Sie persönlich mit unseren Fachleuten am TV-Telefon:

Dr. med. Günther Stratmann (Telefon: 0651/7199-194)  ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen. Er ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin.

Anne Felzen (Telefon: 0651/7199-195) von der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. ist Schulsozialarbeiterin an der Berufsbildenden Schule in Wittlich.

Hinweis: Namen bleiben anonym.

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