Hilfe für krankhafte Glücksspieler

Hilfe für krankhafte Glücksspieler

Die Glücksspielsucht ist in der Region verbreitet. 6000 Menschen leiden darunter oder sind akut gefährdet (der TV berichtete). Drei Expertinnen des Regionalen Arbeitskreises Glücksspielsucht beraten heute, 17 bis 19 Uhr, Betroffene und Angehörige.

Trier. Alkohol, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit waren über Jahrzehnte die traditionellen Beratungsschwerpunkte in der Suchtberatung. Doch die Anfragen in den Bereichen Glücksspielsuchtberatung sowie PC- und Onlinesuchtberatung steigen zunehmend.
Die Zahl der spielsüchtigen Personen in Deutschland nimmt zu. Für Betroffene und Angehörige gibt es heute bei der Telefonaktion professionelle Hilfe: Katja Reinehr, Telefon0651/7199-194, Diplom-Pädagogin, Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Geschäftsstelle Wittlich, beantwortet Fragen rund um das Thema Glücksspielsucht und Schulden: Wann ist die Inanspruchnahme einer Schuldnerberatung sinnvoll? Kann ich eine Privatinsolvenz beantragen? Wo erhalte ich Hilfe?
Edelgard Metzler, Telefon0651/7199-195, Diplom-Pädagogin, Suchttherapeutin (VDR), Caritasverband Westeifel e.V. (zuständig für Bitburg, Prüm und Daun) steht für Fragen zu den Themen Beratung, ambulante und stationäre Therapie bei Glücksspielsucht zur Verfügung: Wie entsteht Glücksspielsucht? Was gibt es für Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten? Wer bezahlt die Therapie?
Sarah Rumpolt,Telefon0651/7199-196, Diplom-Pädagogin, Sozialtherapeutin Sucht (VDR), Suchtberatung Trier e.V. "Die Tür" berät Angehörige von Glücksspielsüchtigen. Sie ist Ansprechpartnerin für folgende Themen: Woran kann ich erkennen, ob mein Partner problematisch spielt? Warum hören Spielsüchtige nicht einfach auf? Was kann ich als Angehöriger tun? Bin ich co-abhängig? red