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Der Marktwächter Finanzen untersucht die Verständlichkeit der jährlichen Mitteilungen zu Lebens- und Rentenversicherungen sowie die Verwertbarkeit dieser Informationen für Verbraucher. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ruft Versicherte auf, an der Untersuchung teilzunehmen und ihre Unterlagen als Kopie einzusenden.

Wer eine Lebens- oder Rentenversicherung besitzt, kennt den Brief, den die Versicherer jedes Jahr schicken: Als "Standmitteilung", "Wertmitteilung" oder "jährliche Information" bezeichnet, enthält er viele Zahlen - kombiniert mit Begriffen, die einem nicht jeden Tag begegnen, wie Gewinnguthaben, Überschussbeteiligung und Ablaufleistung. Eine festgelegte Bezeichnung für diese Schreiben gibt es nicht. Auch die darin enthaltenen Angaben variieren von Anbieter zu Anbieter. Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) schreibt lediglich vor, dass Versicherte einmal jährlich Anspruch auf eine solche Mitteilung haben. Sie muss eine Information über den Stand der Überschussbeteiligung enthalten sowie Informationen darüber, inwieweit diese Überschussbeteiligung garantiert ist. Welche Informationen die Versicherung dazu nennt und welche Begriffe sie verwendet, ist nicht geregelt. Aus ihrer Beratungsarbeit wissen die Mitarbeiter der Verbraucherzentralen, dass es Versicherten häufig schwerfällt, anhand der jährlichen Standmitteilung zu entscheiden, ob sie die Versicherung behalten oder kündigen sollten. Daher sammelt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Unterlagen, die der Marktwächter Finanzen nach Verständlichkeit und Verwertbarkeit von Informationen für Verbraucher auswertet. Federführend hierbei ist das Team-Versicherungen der Verbraucherzentrale Hamburg. Für die Auswertung benötigt die Verbraucherzentrale in Kopie den Versicherungsschein, die Standmitteilungen der Renten-/ Lebensversicherung (aus den Jahren 2007 bis 2014/2015) sowie eine datenschutzrechtliche Einverständniserklärung des Betreffenden. Alle benötigten Informationen und Dokumente finden Interessierte unter https:// <%LINK auto="true" href="http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/standmitteilung" class="more" text="www.verbraucherzentrale-rlp.de/standmitteilung"%> Die Kopien der Unterlagen können Versicherte bis Ende November per Post an Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Referat Versicherungen, Postfach 4107, 55031 Mainz schicken. Interessierte Verbraucher können ihre Unterlagen aber auch einscannen und per E-Mail an versicherung@vz-rlp.de oder per Fax an 06131 / 2848-66 senden. Individuell berät die Trierer Beratungsstelle der rheinland-pfälzischen Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung unter Telefon 0651/48802.