Ihr RECHT

Wer kennt die Situation nicht? Die Nacht war kalt, man fährt mit dem Auto, und vom vorausfahrenden LKW kommen plötzlich dicke Eisplatten entgegen. Was, wenn es dadurch zu Unfällen kommt? Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt Hinweise, die allen Beteiligten in solch einer Situation helfen können.

Vor Fahrtantritt sollten Autofahrer grundsätzlich immer auch das Dach von Schnee und Eis befreien. Das Argument ,Ich habe keine Zeit\' sollte dabei nie eine Rolle spielen. Wenn man überlegt, wie viel Zeit eine mögliche Unfallaufnahme durch die Polizei, vielleicht sogar Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft und spätere Auseinandersetzungen mit den ganzen Versicherungen kostet, sollte man diese paar Minuten morgens miteinplanen. Welche Versicherung schützt das Opfer eines solchen Unfalls? Grundsätzlich kommt laut Wortberg die KFZ-Haftpflichtversicherung des Verursachers für alle Personen- und Sachschäden bei einem solchen Unfall auf. Es kann aber im Einzelfall so sein, dass sie dann Regress nimmt, wenn sie dem Unfallverursacher einen bedingten Vorsatz vorwirft, weil er in Kenntnis der Gefahr diese in Kauf genommen hat und losgefahren ist. Was tun, wenn der Unfallverursacher weiterfährt, weil er zum Beispiel das Geschehen gar nicht bemerkt hat? In diesem Fall sollte man den Schaden nicht nur bei seiner Kaskoversicherung einreichen, sondern auch die Polizei benachrichtigen, falls das Kennzeichen bekannt ist. Ist der Halter nicht zu ermitteln, kann man sich auch an die Verkehrsopferhilfe ( <%LINK auto="true" href="http://www.verkehrsopferhilfe.de" class="more" text="www.verkehrsopferhilfe.de"%> ) wenden, falls es bei einem solchen Unfall zu Personenschäden gekommen ist. Im Internet ist die Verbraucherzentrale unter <%LINK auto="true" href="http://www.vz-rlp.de" class="more" text="www.vz-rlp.de"%> zu finden. Diese und weitere Kolumnen finden Sie unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" class="more" text="www.volksfreund.de/kolumne"%>