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Im Pflegefall geht‘s schnell ans Eingemachte

Im Pflegefall geht‘s schnell ans Eingemachte

Jeder von uns kann pflegebedürftig werden. Bereits heute sind mehr als zwei Millionen Menschen von diesem Schicksal betroffen. Bei unserer heutigen Telefonaktion mit Vorsorgeexperten der regionalen Sparkassen können Leser Fragen stellen.

Mit steigender Lebenserwartung wird sich die Zahl der Pflegefälle bis zum Jahr 2050 fast verdreifachen. Aber auch junge Menschen können durch Unfälle oder Krankheiten unverhofft zu Pflegefällen werden. Derzeit ist eines von 167 Kindern pflegebedürftig.
Auch in unserer Region werden die Menschen immer älter. Damit verbunden wird eine drastische Zunahme der Pflegefälle innerhalb der nächsten Jahre erwartet.
Pflegebedürftigkeit verändert das Leben von heute auf morgen, sowohl für den Betroffenen als auch für seine Familie. Neben der Sorge um die bestmögliche Hilfe für das kranke Familienmitglied kommen oft auch finanzielle Belastungen auf die Angehörigen zu. Denn die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung decken häufig nur einen Teil der Kosten.
Schnell geht es "ans Eingemachte" und die finanziellen Reserven wie angesparte Guthaben oder eigene Immobilien müssen zur Finanzierung der Pflege herangezogen werden. Reichen diese Mittel nicht aus oder ist das Vermögen nach einigen Jahren aufgebraucht, werden für die anfallenden Pflegekosten auch Angehörige finanziell in die Pflicht genommen.
Deshalb gilt die Empfehlung, sich so früh wie möglich mit diesem Thema zu beschäftigen und es nicht vor sich herzuschieben, wie es viele Menschen leider tun.
Die Vorsorgeexperten der regionalen Sparkassen stehen heute zu diesem wichtigen Thema Rede und Antwort:
Oliver Tschäpe, Fachberater Versicherungen, Sparkasse Trier, Telefon 0651/7199-194,
Stefan Nehren, Versicherungsfachmann BWV, Spk Mittelmosel -Eifel Mosel Hunsrück, Telefon 0651/7199-195,
Thomas Jaax, Versicherungsfachmann, KSK Vulkaneifel, Telefon 0651/7199-196,
Andreas Reiten, Versicherungsfachmann, KSK Biburg-Prüm, Telefon 0651/7199-197.