Kaninchen halten es auch bei Frost draußen aus

Kaninchen halten es auch bei Frost draußen aus

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht: Wer seine Kaninchen bei Kälte von draußen reinholt, tut ihnen womöglich keinen großen Gefallen. Denn sind die Tiere an das Leben im Freien angepasst, haben sie sich entsprechend für den Winter gerüstet.

Große Temperaturwechsel vertragen Kaninchen nicht gut. Werden die Nager auch im Winter draußen gehalten, sollten sie bei großer Kälte nicht kurzfristig in die geheizte Wohnung geholt werden. Voraussetzung für die Haltung im Freien ist, dass sie schon im Sommer begonnen wird. Nur so können die Tiere rechtzeitig ein Winterfell entwickeln, erläutert Charlotte Köhler von der Tierrechtsorganisation Peta.

Halter sollten bei eisigen Temperaturen darauf achten, dass die Tiere ein Gehege mit gut isolierten und windgeschützten Schutzhütten haben. Nistmaterial wie Stroh und Heu hilft ihnen, der Kälte zu trotzen.

Auch im Winter müssen Kaninchen genug trinken. Halter kontrollieren Tränke und Napf am besten mindestens zweimal täglich und tauschen eventuell gefrorenes Wasser oder Frischfutter aus. Vereistes Obst und Gemüse kann zu gefährlichen Verdauungsstörungen führen. Im Winter dürfen Besitzer ruhig etwas mehr Futter geben: Aufgrund des hohen Energiebedarfs brauchen Kaninchen in Außenhaltung mehr Nahrung, um ihr Gewicht zu halten.

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