Kreuzfahrtschiff ändert Route wegen Libanon-Unruhen

Kreuzfahrtschiff ändert Route wegen Libanon-Unruhen

Die Unruhen im Libanon betreffen nun auch Kreuzfahrttouristen. Das Schiff „FTI Berlin“ weicht vorsichtshalber auf Zypern aus. Zuvor hatten bereits mehrere Reiseveranstalter Touren in das Land abgesagt.

Das Kreuzfahrtschiff „FTI Berlin“ ändert wegen der Unruhen im Libanon seine Route. Statt in der libanesischen Hauptstadt Beirut lege das Schiff auf seiner kommenden Mittelmeerrundfahrt in Limassol auf Zypern an, teilt FTI Touristik in München mit. Die Reiseveranstalter Dertour, Meier's Weltreisen und Ikarus Tours hatten bereits geplante Reisen abgesagt.

In den Libanon werden vor allem Studienreisen angeboten. Es gebe daher nur wenige Reiseveranstalter, die das Land überhaupt im Programm hätten, sagt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband. Tui und Thomas Cook/Neckermann bieten keine Reisen in den Libanon an.

Das Auswärtige Amt in Berlin rät in seinen Sicherheitshinweisen zurzeit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in den Libanon ab. Am Freitag (19. Oktober) waren mehrere Menschen bei einem Bombenanschlag in Beirut gestorben, unter anderem auch der Geheimdienstchef Wissam al-Hassan. Es kam daraufhin zu gewaltsamen Ausschreitungen in dem Land.

Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zum Libanon

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