Mahlzeit

Vorbei sind die Zeiten, in denen Behältnisse aus Kunststoff nur der Aufbewahrung von Essensresten oder zum Einfrieren von Lebensmitteln dienten. Heutzutage gibt es eine breite, bunte Palette an Küchenutensilien aus Kunststoff zum Backen, Aufwärmen, Kochen oder Braten: Vom Mikrowellengeschirr bis zum Pfannenwender.

Doch nicht jeder Kunststoff verträgt heiße Temperaturen ohne gleichzeitig unerwünschte Stoffe an Lebensmittel abzugeben. Sicher sind die Produkte nur innerhalb des Temperaturbereichs, den der Hersteller angibt. Dieser ist daher unbedingt zu beachten. Problematisch ist allerdings, dass solche wichtigen Hinweise auf den Produkten häufig schlecht lesbar, unverständlich, nicht dauerhaft angebracht oder auch gar nicht gekennzeichnet sind. Mit diesen Tipps der Verbraucherzentrale geht man auf Nummer sicher: Geschirr aus Melamin darf nur bis maximal 70 Grad Celsius erwärmt werden. Es ist also nicht für heiße Lebensmittel und schon gar nicht für die Mikrowelle geeignet. Pfannenwender aus Kunststoff sollten nicht in der heißen Pfanne liegen gelassen werden. Vielleicht ist beim Kochen ein Holzlöffel doch praktischer? Für die Mikrowelle gilt: Gerichte sollten nur in Kunststoffbehältnissen erhitzt werden, wenn sie laut Kennzeichnung dafür geeignet sind. Dabei gilt es, sowohl die Wattzahl als auch die Erhitzungsdauer zu beachten. Eine bessere Alternative ist mikrowellengeeignetes Geschirr aus Glas oder Porzellan! Bei diesen Materialien ist ein Stoffübergang in das Lebensmittel dabei praktisch ausgeschlossen. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Fragen an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>