mahlzeit

Keine Frage: Süßes schmeckt und tut auch manchmal gut. Man nimmt an, dass die Vorliebe für "Süß" beim Menschen "angeboren" ist.

Denn Neugeborene lächeln selig, wenn ihnen eine süße Flüssigkeit auf die Zunge getröpfelt wird. Süßigkeiten sind also nicht grundsätzlich zu meiden. Aber Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen, pro Tag maximal 200 Kalorien in Form von süßen Naschereien zu essen, also etwa ein Riegel Schokolade oder eine Kugel Eis. Die Devise heißt: in Maßen genießen. Wenn "echter Hunger" zu spüren ist, sollte Süßes tabu sein. Dann ist es besser etwas zu essen, was länger satt macht: ein belegtes Vollkornbrot, ein Glas Buttermilch oder Joghurt mit Obst. Wer für regelmäßige Mahlzeiten sorgt, bekommt weniger Heißhunger auf Süßes. Schleckermäuler hingegen können in einem Selbstversuch wieder lernen, wie sich ein weniger süßer Alltag anfühlt. Bei diesem Experiment lässt man für eine gewisse Zeit Schokolade, Kuchen, Marmelade und Erfrischungsgetränke weg. Sehr gut möglich, dass der Süßhunger abnimmt. Das ist durch eine stetige Abnahme des Insulinspiegels bedingt. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. TV-Kolumnen finden Sie auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>

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