Mahlzeit

Die Ampel scheint derzeit sehr beliebt in Rheinland-Pfalz zu sein. Neben dem Straßenverkehr hat sie nun auch Eingang in die Landespolitik gefunden.

Doch auch für eine gesunde Ernährung ist die Orientierung an den Ampel-Farben empfehlenswert. Denn eine farbenfrohe Vielfalt auf dem Speiseplan versorgt den Körper mit den sogenannten sekundären Pflanzenstoffen. Reich an diesen Powerstoffen sind Gemüse und Obst, aber auch Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Kartoffeln. Ein hoher Verzehr dieser Lebensmittel kann das Risiko für bestimmte Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Eine unglaubliche Vielfalt von etwa 100 000 verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen ist derzeit bekannt. Diese kann man teilweise sehen, riechen und schmecken. Intensive Farben von Gemüse und Obst sind ein Zeichen für große Mengen an Flavonoiden und Carotinoiden. Sie sorgen zum Beispiel für das Rot im Kohl, das Gelb-Orange in den Möhren oder das Grün im Spinat. Andere Substanzen machen den speziellen Geschmack und Geruch von Radieschen, Kümmel, Pfefferminze, Senf und Co. aus. Experten empfehlen täglich drei Portionen Gemüse und zwei Hände voll Obst zu essen. Gut ist, dabei möglichst abwechslungsreich und bunt auszuwählen. Dann wird der Körper mit den verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Wer sich zum Beispiel durch alte Hausrezepte der Region, die lebensfrohe und gemüsereiche Küche der Mittelmeerländer sowie die Gemüse-Kochkultur Asiens anregen lässt, sorgt für Genuss beim Essen und tut gleichzeitig seiner Gesundheit Gutes. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Zusammen mit ihren Kolleginnen gibt sie Tipps zur Ernährung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie an: ernaehrung@volksfreund.de TV-Kolumnen finden Sie auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>