Mahlzeit

Wer kennt es nicht? Man sitzt im Restaurant oder bei Freunden, hat gut gegessen und ist pappsatt. Oder doch nicht richtig satt? Wenn Kellner oder Gastgeber mit einem leckeren Dessert locken, ist erneut ein gewisser Hunger zu spüren.

Wie kommt das? Experten gehen davon aus, dass es eine spezifische Sättigung auf eine Geschmacksrichtung gibt: Von jedem einzelnen Gang kann nur eine begrenzte Menge gegessen werden. Eine Sättigung tritt relativ schnell ein, so dass ein Nachschlag derselben Speise meist abgelehnt wird. Doch der nächste Gang oder ein Nachtisch passen immer noch. Der Appetit auf mehr wird mit einer evolutionären Prägung aus früheren Zeiten begründet: So sollte abwechslungsreiches Essen gefördert und gleichzeitig der Körper vor einseitiger Nährstoffversorgung geschützt werden. Heutzutage sind Kühlschränke und Teller meist wohl gefüllt, es droht eher eine Überversorgung als ein Mangel. Gerade bei üppigen Büfetts oder mehrgängigen Menüs lautet daher die Devise: mit Miniportionen maßhalten. Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie gibt Tipps zur Ernährung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>