mahlzeit

Die Spargelsaison ist eröffnet! Von April bis Ende Juni kann das feine Gemüse endlich wieder auf Wochenmärkten und frisch vom Bauern gekauft werden. Die edlen Stangen in Weiß oder Grün harmonieren ausgezeichnet in Salaten, Suppen und Pasta sowie als Hauptgang klassisch mit Sauce Hollandaise.

Ob der Spargel grün oder weiß wird, entscheidet die Anbaumethode: Weißer Spargel wächst in den typischen Erdwällen. Er wird gestochen, sobald sein Kopf die Erdoberfläche erreicht, aber noch nicht durchbrochen hat. Ansonsten würden sich die Stangen mehr und mehr violett/grün verfärben. Heute werden allerdings spezielle Sorten an Grün- oder Bleichspargel angebaut. Die grüne Variante gedeiht über der Erde. Durch das Sonnenlicht wird der grüne Blattfarbstoff Chlorophyll gebildet. Grüne Stangen sind meist dünner als Bleichspargel, er schmeckt würziger und kräftiger. Roh überrascht der Grüne den Gaumen mit einem Geschmack nach Erbsenschote. Er ist zudem praktisch in der Handhabung: Meist reicht es, das untere Drittel von der Schale zu befreien. Das empfiehlt sich besonders bei dicken Stangen. Dass Spargel in der Antike als Gewächs für die Liebeskraft galt, hat wohl mehr mit dem Aussehen des hochgewachsenen Gemüses als mit den Inhaltsstoffen zu tun. Aber diese können sich durchaus sehen lassen: Spargel ist leicht verdaulich und auch für empfindliche Mägen bekömmlich. Seine Ballaststoffe sorgen für eine längere Sättigung und fördern eine gesunde Darmfunktion. Das kalorienarme Gemüse liefert reichlich Mineralstoffe und Vitamine - eine gesunde Abwechslung auf dem Teller. Ran an das erste heimische Gemüse im Jahr! Susanne Umbach ist Ernährungsreferentin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Bei Fragen einfach Mail an: ernaehrung@volksfreund.de Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>