Mein GARTEN

Richtig festlich wird’s erst mit einem Granatapfel. Seine rot glänzende Farbe strahlt heimelige Wärme aus.

Bevor man ihn isst, kann er die Weihnachtsdekoration über die Festtage zieren. Die Weihnachtskugel-gleiche Frucht passt hervorragend zu Adventskranz und Tannengrün. Verspeisen will ich die hübsche Deko schließlich doch, denn das Fruchtfleisch besitzt eine Menge Vitamine, Fruchtsäure, Biophenole und sehr viele Mineralstoffe - alles, was man braucht, um über die Feiertage gesund zu bleiben. Die Frucht bricht man von der Krone her auf und löffelt sie lutschend aus. Das ist ein bisschen mühselig, da nicht jeder die Samen mitessen will. Außerdem hinterlässt der spritzende Fruchtsaft hartnäckige Flecken. Man muss also aufmerksam sein und Geduld haben. Das ist eine fast schon weihnachtliche Einsicht. Ob der Granatapfel den Alten daher als "Baum der Erkenntnis" galt? An Weihnachten wird man ja schnell etwas nachdenklicher als im Alltagstrubel. Findet sich in der Symbolik des Granatapfels sogar alles wieder, was für ein gelungenes Weihnachtsfest wichtig ist: Friede, Freude, Fest der Liebe? Die alten Griechen ließen in ihrer Mythologie Zeus den Granatapfel als Zeichen der Liebe seiner Braut Hera reichen. Den Römern galt er als Sinnbild von Freundschaft und Einigkeit. Wer mit dem Gedanken spielt, sich seinen eigenen Granatapfel im Garten zu halten, wählt als Kübelpflanze besser Zier- als Fruchtsorten. In unseren Breiten enttäuschen die aus südlichen Ländern stammenden Granatapfelbäume als Nutzpflanze. Früchte werden nur in sehr heißen Sommern angesetzt. Völlig problemlos sind dagegen die granatapfelrot blühenden Ziersorten. Sie werden hell und kalt, aber nicht zwingend frostfrei, überwintert. Einräumen muss man sie erst, wenn Temperaturen unter minus zehn Grad drohen. Mehr auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/garten" text="www.volksfreund.de/garten" class="more"%> Diese und weitere TV-Kolumnen auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>