mein garten

Zum Osterfrühstück soll der Tisch festlich gedeckt sein. Blumen gehören dazu.

Den Osterglocken steckt ihre Bestimmung im Namen. Wer sie im Garten hat, kann sie frisch für die Vase schneiden. Sollen sie mit anderen Blumen in einen Strauß, holt man sie besser einen Tag vorher ins Haus und lässt sie über Nacht in Wasser ausschleimen. Danach sind die Zwiebelblumen verträglicher. Das Vasenwasser erneuere ich täglich. So halten Sträuße länger. Die kleinen gelben Tête-à-tête-Narzissen gefallen mir als Tischschmuck in dekorative Töpfe gesetzt. Später werden sie im Garten ausgepflanzt. Ebenso einfach wie effektvoll ist eine flache Schale, in der die Blüten zarter Frühlingsblumen schwimmen. Unter anderen eignen sich Lenzrosen mit ihren Schalenblüten. Für den kurzen Moment eines Osterfrühstücks könnte man Gänseblümchen und Primeln auch über den ganzen Tisch verstreuen. Ich garniere lieber ein Brot damit. Das sieht hübsch aus und ist essbar. Wer seinen Lieben frisches Grün appetitlich aufs Brot schmieren will, lässt das Auge mitessen, etwa mit Plätzchenausstechern, die mit Schnittlauch ausgefüllt sind. Schön wäre neben dem Weihnachtsbäcker-Repertoire nun ein Osterhasi. Sie haben eine Frage an unsere Gartenexpertin? Schreiben Sie an garten@volksfreund.de TV-Kolumnen finden Sie auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>