Mein GARTEN

Was man bisher von nachhaltig, sozial- und umweltverträglich produzierten Gartenmöbeln oder Tropenholz-Terrassendielen kannte, gibt es jetzt auch für Weihnachtsbäume. Seit diesem Jahr werden sie erstmalig in Rheinland-Pfalz mit dem FSC-Siegel angeboten.

Die Abkürzung steht international für "Forest Stewardship Council" und meint konkret, dass beim Anbau auf Spritz- und Düngemittel verzichtet wurde. Damit sind die Christbäume garantiert schadstofffrei. Das sieht bei Bäumen die unter unkontrollierbaren Produktionsbedingungen aufgewachsen, von weither importiert werden, anders aus. Allein schon die schädlichen Substanzen, die früh geschlagene Weihnachtsbäume für lange Transportwege haltbar machen sollen, könnten in der warmen Stube ausdünsten. In diesem Sinne ist jeder Baum aus der Region sehr viel ökologischer. Wenn etwas an die Raumluft abgegeben werden soll, ist es schließlich der Duft von frischem Tannengrün. Allerdings duftet gerade der beliebteste Weihnachtsbaum, die Nordmanntanne, nicht. Um trotzdem in den Genuss von waldig-frischem Koniferen-Duft zu kommen, kann man sich ein paar Zweige der Nobilistanne, Blaufichte oder Kiefer ins Haus holen. Ich habe in der Weihnachtszeit immer ein Zweiglein der Großen Küsten-Tanne (Abies grandis) in Reichweite. Bricht man die Nadeln entströmt ihnen ein zitroniger Orangenduft. Alternativ stellt man sich eine Duftlampe oder einen Duftstein auf und träufelt die entsprechenden Weihnachtsdüfte auf. Ätherische Öle gibt es nicht nur als reiner Zedernholz-, Weisstannen- oder Fichten-Duft. In weihnachtliche Kompositionen mischt sich unter die waldig-frischen Harzdüfte der Koniferen auch der vertraute Geruch von Lebkuchen und Spekulatius. Mehr dazu unter <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/garten" text="www.volksfreund.de/garten" class="more"%> Diese und weitere TV-Kolumnen finden Sie auch im Internet auf <%LINK auto="true" href="http://www.volksfreund.de/kolumne" text="www.volksfreund.de/kolumne" class="more"%>