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"Meine Hilfe zählt" für Spenden für IGFM in Wittlich

Meine Hilfe zählt : Damit die Erinnerung nachlässt

„Meine Hilfe zählt“: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte in Wittlich bittet um Spenden.

()Dort, wo andere längst weggeschaut haben, macht sie weiter. Katrin Bornmüller von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Wittlich. „Drei Transporte sind raus“, schreibt die Endsiebzigerin vom Krankenbett aus. „Insgesamt 495.“ Die Hilfstransporte werden von Ehrenamtlichen in der Säubrennerstadt beladen, für Notleidende, die sehnsüchtig darauf warten. Bornmüller sagt: „Wir planen, nach einer Corona-Impfung nach Kurdistan, in den Irak und die Flüchtlingslager im Libanon zu fliegen.“ Immer wieder macht sie sich an den Orten, die die Hilfstransporte ansteuern, ein Bild und hilft. Auch den jesidischen Mädchen und Frauen aus Kurdistan, die laut IGFM von Terroristen des Islamischen Staats mehrfach vergewaltigt, schwer misshandelt und ihren Familien entfremdet worden waren. Nur mit einem speziellen traumapsychologischen Programm können die Betroffenen wieder in ein Leben mit ihren Familien zurückfinden. Bornmüller bittet TV-Leserinnen und -Leser für das „Meine Hilfe zählt“-Projekt „Traumatisiert, der Familie entfremdet – Befreite Jesidinnen schützen!“ unter der Nummer 76376 zu spenden. Weit über die Hälfte der benötigten Spendensumme ist schon zusammengekommen. Es fehlen noch 3630 Euro, damit die Jesidinnen behandelt werden können und die Erinnerung an das Erlebte nachlässt.

 Kalenderblätter für Mehr Wert!
Kalenderblätter für Mehr Wert! Foto: TV/Jakobs, Ralf

Bis zum 24. Dezember stellen wir Vereine aus dem TV-Hilfeportal „Meine Hilfe zählt“ vor. Die Spende erfolgt über eine Sepa-Lastschrift: Einfach die Seite volksfreund.de/meinehilfe oder www.meine-hilfe-zaehlt.de aufrufen und Projekt aussuchen. Online-Banking ist nicht notwendig.