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Mit Leichtigkeit gegen die Hitze

Mit Leichtigkeit gegen die Hitze

32, 33, 34, 35. . . das Thermometer steigt und steigt. Viele Menschen freut's, aber hohe Temperaturen haben auch ihre Tücken. Der TV hat die wichtigsten Grundregeln bei Hitze zusammengestellt.

Trier. Schon jetzt leiden viele Menschen unter Schweißausbrüchen, Schwindelanfällen und schlaflosen Nächten. Was tun gegen die Hitze?

Trinken, trinken, trinken: "Rund drei Liter Wasser am Tag sollten es schon sein. Chronisch Herz- und Nierenkranke sollten dies allerdings vorher mit ihrem Arzt abklären", sagt Ines Engelmohr von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz.

Ältere Menschen sollten immer wieder ans Trinken denken: Sie schwitzen weniger, somit fehlt das Signal des Körpers für Flüssigkeitsverlust. Wichtig: auch auf den Mineralienhaushalt achten!

Mineralien tanken: Gut sind natriumreiches Wasser oder heißer, leicht gesalzener (!)Tee, weil er die Schweißproduktion weniger anregt als Kaltgetränke.

Kein Alkohol: Nicht gut sind Alkohol und Kaffee in großen Mengen, sowie Limonaden - sie fördern durch ihren Zuckergehalt den Durst.

Leichte Kost: "Am besten mehrmals täglich kleine Mahlzeiten", sagt Beate Fasbender-Döring vom Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz. "Dabei viel wasserreiches Gemüse und Obst, wie Gurken, Tomaten und Melonen zu sich nehmen." Gut: fettarme Milchprodukte und Geflügel.

Fettreiche Speisen sind schlecht, weil sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Auch beim Essen gilt: ausreichend Salzen, um den Verlust des Minerals beim Schwitzen auszugleichen.

Auf Sport am Mittag verzichten: "Sport in der prallen Sonne belastet Herz und Kreislauf", sagt Engelmohr. Daher gilt: Sport nur frühmorgens und spätabends. Zwischen 13 und 16 Uhr sollte man sich nicht in der Sonne aufhalten.

Richtige Kleidung: Gegen Hitze helfen Kopfbedeckungen und leichte Kleidung aus Baumwolle oder Leinen. Ob Bauarbeiter, Schwimmer oder Sonnenbadende - wenn der Oberkörper nackt ist, sollte man die Mittagssonne meiden. Außerdem: eincremen!

Fenster abdunkeln: Licht ist Wärme - daher auf künstliche Lichtquellen verzichten. Um in das Büro oder in die Wohnung einfallendes Sonnenlicht abzuhalten, wirkt ein außen am Fenster angebrachter Rolladen am besten.

Richtig lüften: Die Fenster sollten nur dann geöffnet werden, wenn es draußen kühler ist. Ines Engelmohr rät zudem, die Klimaanlage nicht zu kalt einzustellen.

"Der Unterschied zwischen drinnen und draußen sollte nicht größer als sieben Grad sein". Ein gut klimatisierter und durchlüfteter Raum hilft auch gegen hitzebedingte, schlaflose Nächte.