Neue Möglichkeiten in neuem Job

Neue Möglichkeiten in neuem Job

Wer älter als 50 Jahre und arbeitslos ist, muss nicht ohne Perspektive sein. Das zumindest sagen Experten der Arbeitsverwaltung. Sie stehen heute von 17 bis 19 Uhr unseren Lesern für Fragen zu Verfügung.

Trier. In Kooperation mit der Aktion Handdrauf! - Beschäftigungspakt West-Süd-West wollen die Fachleute aus der Region mithelfen, Arbeitslosen über 50 Jahren neue Möglichkeiten zu eröffnen. Die Vermittler und Berater aus dem Jobcenter Bernkastel-Wittlich weisen darauf hin, dass sie nicht nur Fragen von Arbeitsuchenden beantworten, sondern auch von Unternehmen, die an erfahrenen Mitarbeitern interessiert sind.
Die Möglichkeit, auch ältere, zuvor arbeitslose Menschen im Betrieb zu integrieren, wird nach Ansicht der Agentur für Arbeit immer noch zu wenig ausgeschöpft. Im Rahmen des Bundesprogramms Perspektive 50plus stehen gerade für solche Einstellungen zusätzliche Fördergelder bereit. Die demografische Entwicklung und der damit verbundene Fachkräftemangel werde künftig in vielen Unternehmen neue Mitarbeiterkonzepte erforderlich machen. Folgende Experten stehen Rede und Antwort: Thomas Jamin, Telefon 0651/7199-194, ist seit 2009 als Arbeitsvermittler aktiv. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann stand Thomas Jamin als Maschinenbautechniker im Berufsleben und arbeitete später als Personaldisponent und Niederlassungsleiter.
Werner Freudenthal, Telefon 0651/7199-195, ist seit 2009 Arbeitsvermittler. Nach dem Studium der Architektur und Wirtschaftsinformatik war er als selbstständiger Berater und Coach aktiv, vor allem in den Bereichen Erwachsenenbildung und EDV.
Hans-Georg Simon, Telefon 0651/7199-196, ist seit 2005 Geschäftsführer des Jobcenters Bernkastel-Wittlich. Als Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich sammelte er jahrzehntelang Erfahrung in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen. redExtra

Das Programm Perspektive 50plus bildet das Dach für bundesweit 78 regionale Beschäftigungpakte zur beruflichen Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Mit Beginn der dritten Programmphase sind 421 Jobcenter und damit mehr als 95 Prozent aller Grundsicherungsstellen deutschlandweit am Bundesprogramm beteiligt. red

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