Neues Antennenfernsehen in der Region erst ab 2018

Neues Antennenfernsehen in der Region erst ab 2018

Allmähliche Umrüstung auf DVB-T2-Geräte ratsam.

Trier (sas) Für das Antennenfernsehen in Deutschland ist eine neue Zeitrechnung angebrochen. Nun ist die Umstellung auf den neuen Standard DVB-T2 angelaufen. Damit lassen sich erstmals Hunderte Sender in hoher Auflösung (HD) empfangen. Von der Umstellung sind 3,4 Millionen Haushalte betroffen. In Rheinland-Pfalz sind es lediglich 3,3 Prozent der Haushalte, die laut Landesmedienanstalten noch Antennenfernsehen nutzen. Die meisten schauen über Satellit oder Kabelanschluss fern.
Da der Betreiber Media Broadcast erst nach und nach alle Regionen an den neuen Standard anschließt, ist in der Region Trier noch keine Eile geboten. Erst bis Mitte 2018 soll DVB-T2 über Antenne empfangbar sein. Zum Empfang ist ein entsprechender Receiver nötig. Alte DVB-T-Empfänger und Fernseher werden dagegen nutzlos. Unter der Marke FreenetTV vertreibt Media Broadcast entsprechende Geräte, die auch die Bezahlung für die Privatsender - für sie muss ab Sommer 69 Euro im Jahr gezahlt werden - abwickeln können. ARD und ZDF bleiben weiterhin unverschlüsselt und kostenfrei. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät zu Geräten mit dem grünen DVB-T2-HD-Logo und einem Fernsehsymbol.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz schaltet am heutigen Donnerstag von 10 bis 16 Uhr eine Hotline zu Fragen des DVB-T2-Anschlusses: 06131-2848-888.