Neurodermitis - Erkrankung mit vielen Facetten

Neurodermitis - Erkrankung mit vielen Facetten

Neurodermitis heißt das Stichwort der heutigen Telefonaktion mit Medizin-Experten. Zwischen 17 und 19 Uhr haben TV-Leser die Möglichkeit, mit Ärzten über Aspekte dieser Krankheit zu sprechen.

Trier. (red) Diese Aktion wird vom Trierischen Volksfreund in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz und der Bezirksärztekammer Trier angeboten. Folgende Experten stehen heute am TV-Telefon zur Verfügung:

Dr. Irene Boog(Telefon 0651/7199-194), Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, aus Bitburg, betreut die Themenbereiche Ursachen der Neurodermitis und atopischen Dermatitis, Erscheinungsbild im Säuglings- und Kleinkind-Alter (Milchschorf), Vermeidung von auslösenden Umwelteinflüssen wie Pollen, Hausstaubmilben, Wolle, Nüsse, Kuhmilch und Infekte sowie spezielle Salbenbehandlungen (Calcineurin-Hemmer, Korticoide).

Christian Wantzen(Telefon 0651/7199-195), Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin aus Bernkastel-Kues, ist Ansprechpartner für Ausprägungen im Kindes- und Jugendalter (Beugen ekzeme), psychische Einflüsse, übertriebenes hygienisches Verhalten, Bedeutung von Hautbakterien und -pilzen, Hautteste, Blutuntersuchungen, Bedeutung der Licht- und Klimatherapie, konsequente Salben- oder Cremetherapie, Einsatz von Antihistaminika sowie Schulungen nach den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e.V. und Familien-Dynamik.

Dr. René Pschierer(Telefon 0651/7199-196), Hautarzt aus Wittlich, setzt den Schwerpunkt auf das Erscheinigungsbild der Neurodermitis (des endogenen Ekzems) im Erwachsenenalter, Erblichkeit, Folgen des chronischen Juckreizes, spezielle Hautteste, Einsatz spezieller Salben und einzunehmender Medikamente, kombinierte Lichttherapie (sogenannte PUVA-Behandlung), Bedeutung geeigneter Kleidungsstücke und Vermeidung von Zigarettenrauch.

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