Schock fürs Kind: Plötzlich ist Papa weg

Schock fürs Kind: Plötzlich ist Papa weg

Für Kinder bricht eine Welt zusammen, wenn Eltern sich trennen und scheiden lassen. Heute geben die Sozialpädagogin Elke Hermes und die Psychologin Ursula Günther Eltern und Kindern Tipps am Telefon, wie sie mit der Krisensituation umgehen können.

Trier. "Plötzlich war Papa weg. Danach hatte ich ständig Angst um ihn", erinnert sich Lena (12) an die ersten Monate nach der Trennung ihrer Eltern. "Mein Bruder, meine Mutter und ich sind nach der Scheidung meiner Eltern weggezogen. Ich musste mich nicht nur daran gewöhnen, Papa kaum noch zu sehen, sondern auch noch daran, dass ich1 meine Freunde zurücklassen musste. Es war furchtbar", sagt Leonard (14).
Eine Scheidung oder Trennung wirbelt das Leben von Erwachsenen und Kindern erst einmal durcheinander. Wie können Kinder in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden? Wie können sie damit fertig werden, wenn sich ein Elternteil völlig zurückzieht? Was tun, wenn ein Elternteil schlecht über den anderen Elternteil spricht? Was brauchen Kinder, wenn ein neuer Partner hinzukommt?
Dies sind einige Beispiele an Fragen, die Menschen in Scheidungs- und Trennungssituationen beschäftigen können. Experten können dabei helfen, dass alle Beteiligten besser mit den neuen Gegebenheiten umgehen können.
Mit der Telefonaktion bietet der Trierische Volksfreund seinen Leserinnen und Lesern einen speziellen Service:
Elke Hermes, Telefon 0651/7199-194
, Sozialpädagogin in der Beratungsstelle des Diakonisches Werks in Trier und Traben-Trarbach, sowie Ursula Günther, Telefon 0651/7199-195, Diplom-Psychologin in der Lebensberatungsstelle Wittlich, beantworten Ihnen und Euch heute von 17 bis 19 Uhr Fragen rund um das Thema Trennung und Scheidung am TV-Telefon. Hinweis: Sachverhalte werden lediglich zwecks der Nachberichterstattung weitergegeben. Die Anrufer bleiben anonym. kat