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Sicher unterwegs

Der Verbandskasten im Auto sollte regelmäßig überprüft werden, damit man im Notfall auch gerüstet ist. Foto: dpa
Der Verbandskasten im Auto sollte regelmäßig überprüft werden, damit man im Notfall auch gerüstet ist. Foto: dpa FOTO: Christin Klose (g_mehrw
München. Beim Verbandskasten im Auto nicht blind aufs Verfallsdatum verlassen.

München (dpa/tmn) Manchmal fristet der Verbandskasten in den Tiefen des Kofferraums ein trostloses, unbeachtetes Dasein. Doch erstens sollten ihn Autofahrer stets schnell griffbereit lagern, etwa unter den Sitzen. Und zweitens ist er regelmäßig zu kontrollieren, damit der Inhalt im Ernstfall noch zu gebrauchen ist, rät der Tüv Süd. Sein Verfallsdatum auf der Außenseite weist darauf hin, wie lange das Verbandszeug steril bleibt - in der Regel fünf Jahre lang. Hitze oder Beschädigungen können es aber schneller altern lassen. Als Ersatz lassen sich Austausch-Packungen im Handel kaufen.
Neben dem Kasten sollten die Autofahrer auch von Zeit zu Zeit ihr Wissen zur Ersten Hilfe auf den neuesten Stand bringen, raten die Prüfexperten. Das umfasst etwa die Kenntnis über die korrekte Anwendung des Materials. Die Rettungsfolie im Kasten zum Beispiel hat zwei Seiten. Wird sie mit der silbernen Seite nach oben über den Verunfallten gelegt, lässt sich die Hitze bei zu starker Sonneneinstrahlung mindern. Liegt die goldene Seite oben, kann das dagegen die Gefahr des Auskühlens verringern. Das sei vor allem bei einem Schock wichtig.
Fehlt der Verbandskasten im Auto, werden bei einer Kontrolle fünf Euro Bußgeld fällig. Der Kasten muss die Din-Nummer 13164 tragen.