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So erkennt man eine gute Pflegeberatung

So erkennt man eine gute Pflegeberatung

Berlin (dpa) Wird jemand pflegebedürftig, ist das mit vielen Fragen verbunden. Betroffene und ihre Angehörigen haben deshalb Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung.

Diese sollte möglichst schnell stattfinden können, erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) in einer neuen Checkliste für eine gute Pflegeberatung. Mehr als 48 Stunden sollten Ratsuchende demnach nicht warten müssen.
Im Gespräch informiert der Berater zu Unterstützungsangeboten und begleitet den Ratsuchenden. Dessen Selbstbestimmtheit steht dabei im Mittelpunkt - der Berater hält seine eigene Meinung zurück und hilft im Interesse des Pflegebedürftigen. Wichtig sei auch, dass der Berater eine Art Hilfe zur Selbsthilfe gibt - den Ratsuchenden also darin unterstützt, die Organisation der Pflege wenn möglich selbst in die Hand zu nehmen. Entspricht die Beratung nicht den Erwartungen, sollte man den Berater darauf ansprechen. Letztlich hat jeder auch das Recht, den Berater zu wechseln. Wer auf der Suche nach einer Beratungsstelle ist, kann auf eine Datenbank zurückgreifen. Das Zentrum hat rund 4500 nicht-kommerzielle Angebote herausgesucht. Durch Eingabe der Postleitzahl findet man Berater in der Nähe seines Wohnortes.