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Streit um Gebühren für P-Konto: Auszüge aufbewahren

Streit um Gebühren für P-Konto: Auszüge aufbewahren

Noch ist nicht endgültig gerichtlich entschieden, ob und in welcher Höhe Gebühren Banken für ein Pfändungsschutzkonto erheben dürfen. Kunden, die dafür bereits bezahlt haben, sollten die Belege gut aufheben.

Der Streit um die Gebühren für Pfändungsschutzkonten (P-Konten) geht in eine neue Runde. Nachdem das Oberlandesgericht Dresden einem Geldinstitut untersagt hat, Kunden für ein P-Konto 15 Euro in Rechnung zu stellen (Aktenzeichen: 8 U 132/12), geht die Bank nun in Revision, teilt die Verbraucherzentrale Sachsen mit. Der Bundesgerichtshof werde vermutlich im November über das Thema verhandeln. Da das Verfahren nicht abgeschlossen ist, sollten betroffene Kunden ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufbewahren.

Oft fordern Kreditinstitute von den Betroffenen nicht nur einen expliziten Antrag auf Rückerstattung, sondern auch einen Nachweis, dass ihnen das Geld abgezogen wurde, erläutern die Verbraucherschützer. Wer seine Kontoauszüge aufbewahre, könne diesen Nachweis einfach erbringen.