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Strom sparen mit diesen Experten-Tipps: Top 10 Energiefresser im Haus​

Energiekrise : Strom sparen mit diesen Experten-Tipps: Top 10 Energiefresser im Haus

Angesichts der Energiekrise explodieren die Stromkosten. Daher ist Energiesparen angesagt: Der Verband Privater Bauherren gibt Tipps, wie man die Stromfresser auf Sparflamme bekommt.

Die Preise für Energie steigen und werden absehbar auch nicht wesentlich günstiger werden. Da fragen sich viele, wo im eigenen Heim die Einsparpotentiale liegen. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist – in der Summe kann man durch gezielte Maßnahmen seine Stromkosten also merklich reduzieren. Dafür ist es wichtig, die größten Stromfresser im Haushalt zu kennen. Der Verband Privater Bauherren listet die Top 10 der Stromfresser in Immobilien auf.

  1. Heizungsumwälzpumpe
  2. Herd
  3. Backofen
  4. Kühlschrank
  5. Glühbirnen
  6. Wäschetrockner
  7. Geschirrspüler
  8. Waschmaschine
  9. Home-Sound-System
  10. WLan

Home-Office-Geräte und Sound-Systeme im Stand-by-Modus gänzlich abschalten

Wer sein WLan rund um die Uhr an hat und dazu im Homeoffice Geräte im Stand-by-Modus betreibt, verbraucht unnötig Strom. Der Router und seine Artgenossen stehen auf Platz zehn, sie können gezielt nachts automatisch abgeschaltet werden, andere Geräte sollten komplett ausgeschaltet werden.

Große Verbraucher sind auch ältere Home-Sound-Systeme, die ein eigenes WLan-Netz aufbauen und dafür rund um die Uhr Energie benötigen, wenn sie nicht gezielt ein- und ausgeschaltet werden. Das gilt auch für ältere TV-Geräte, besonders diejenigen mit einer großen Bilddiagonale. Einfach ausschalten kann man solche Geräte über ausschaltbare Steckerleisten.

Strom sparen mit Eco-Programmen bei Waschmaschinen und Geschirrspülern

Potenziale zum Sparen erschließt man auch bei der Nutzung der Waschmaschine, die den achten Rang einnimmt: Moderne Waschmittel benötigen niedrigere Temperaturen, die Trommelgröße sollte ausgenutzt werden und auf eine Vorwäsche kann bei gering verschmutzten Textilien sowieso verzichtet werden. Viele Wäschestücke wie etwa gute Jeans danken übrigens selteneres Waschen mit einer erheblich höheren Lebensdauer. Dass man zum Sparen die Eco-Programme nutzen sollte, ist sicherlich kein überraschender Tipp.

In der Küche und auf dem siebten Platz steht in vielen Haushalten ein Geschirrspüler – das ist gut, denn vollbeladen spart er gegenüber dem Spülen von Hand Wasser und Energie. Die modernen Geräte bieten meist ein Sparprogramm, das zwar länger braucht, aber ebenso saubere Ergebnisse erzielt.

Übrigens: Mit dem dritten Entlastungspaket bekommen im Dezember auch Rentner eine Energiepauschale ausbezahlt

Wahre Stromfresser: Wäschetrockner und alte Glühbirnen meiden

Zurück zur Wäsche und Platz sechs: Sparsamer als ein Wäschetrockner ist eine Wäscheleine. Wer dennoch den Trockner laufen lassen möchte, sollte die Wäsche zuvor gut geschleudert der Waschmaschine entnehmen. Häufig sind hier ältere Geräte weitaus gieriger im Verbrauch als die modernen Trockner, die etwa mit Wärmepumpentechnologie arbeiten.

Im Dunklen sitzt niemand gerne in der Wohnung. Doch sollte bei der auf dem fünften Platz befindlichen Beleuchtung auf energiesparende Leuchtmittel gesetzt werden. LED-Lampen verbrauchen einen Bruchteil dessen, was frühere Glühbirnen und auch Halogenstrahler verbrauchten.

Strom-Sparpotenzial in der Küche und der Spitzenreiter

Tatort Küche, Rang vier, drei und zwei: Kühlschrank beziehungsweise Gefrierschrank, Backofen, Herd. Hier sollte beim Kauf neuer Geräte auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Auch die Platzierung der Geräte nimmt entscheidenden Einfluss – ein Kühlschrank in kühlerer Umgebung spart enorm. Regelmäßiges Abtauen trägt dazu bei, dass Gefrierfächer effizienter arbeiten.

Wer die Türen und Schubladen der Gefrierzone öffnet, sollte zügig wieder schließen, damit die einströmende Luft im Anschluss nicht aufwendig gekühlt werden muss. Am Herd sollten die Töpfe möglichst genau auf die Herdplatten passen. Die Nutzung der Restwärme empfiehlt sich.

Auf Platz eins der größten Energiefresser im Haus steht eine veraltete Heizungsumwälzpumpe, die das Heißwasser in Bewegung hält, auch wenn es nicht benötigt wird. Rund 600 Kilowattstunden verbrauchen ältere Modelle. Neuere kommen hingegen mit nur rund 150 Kilowattstunden aus.