Telefonaktion zu Brandrisiken

Telefonaktion : Brandrisiken richtig einschätzen

Heute Telefonaktion von 17 bis 19 Uhr zu Überspannung an Elektrogeräten und offenem Feuer im Haus.

() Wer kennt das nicht? Man ist unterwegs, hat an alles gedacht. Und doch bleibt da so ein Gefühl von Unsicherheit. Sind alle Türen und Fenster verschlossen? Ist das Licht aus? Ist der Herd ausgestellt? Gut, dass man zur Not versichert ist, sagt man sich. Und tatsächlich: Alleine im Jahre 2017 zahlten Versicherungen für Gebäudeschäden über 5,2 Milliarden Euro und für Schäden am Hausrat 1,267 Milliarden Euro. Eines der Hauptrisiken für Mensch und Haus – und oft vernachlässigt: Feuer. Wohnungsbrände fordern jedes Jahr rund 400 Todesopfer. Ursachen sind meist Elektrizität, offenes Feuer und menschliches Fehlverhalten.

Mehrfachsteckdosen haben eine Leistungsgrenze von 3500 Watt. Eine Kaffeemaschine benötigt alleine eine Leistung von 3500 Watt. Die Folge, wenn ein weiteres Gerät angeschlossen ist: Der Mehrfachstecker überhitzt und kann sich selbst sowie brennbares Material in Brand setzen. Auch Staub in Steckdosen ist entzündlich und somit ein Brandrisiko. Ebenfalls oft unterschätzt: der Stand-by-Modus von Fernseher oder Stereoanlage. Durch die permanente Spannung kann es zu Kurzschluss und Überhitzung kommen.

Die zweithäufigste Brandursache ist offenes Feuer im Haushalt. Feuergefahr besteht, wenn Kerzen mit brennbaren Stoffen wie Gardinen oder Möbeln in Kontakt kommen. Besonders häufig entstehen Wohnungsbrände zudem am Herd. Viele Menschen vergessen die Pfanne mit dem heißen Öl von der Herdplatte zu nehmen. Die Gefahr: Fett entzündet sich schon ab 280 Grad. Wird es zu lange erhitzt, entsteht leicht ein Feuer in der Pfanne. Schlagen die Flammen auf die Dunstabzugshaube über, gerät der Fettbrand schnell außer Kontrolle.

Hausbrände entstehen aber auch durch Überspannung an Elektrogeräten infolge eines Blitzeinschlags. Dabei entlädt sich innerhalb von Sekunden eine sehr große Menge an Energie: bis zu 1000 Volt. Geräte überhitzen, und es entsteht im schlimmsten Fall ein Brand. Ein Blitzableiter auf dem Dach bietet übrigens keinen vollständigen Schutz vor Überspannungsschäden.

Doch wie sieht der Versicherungsschutz aus, wenn Häuser ein Raub der Flammen werden? Wie sichere ich mein Zuhause gegen Feuer und Löschwasserschäden? Wie verhalte ich mich bei einem Wohnungsbrand? Was ist im Schadensfall zu tun? Fragen dazu beantworten heute zu unserer Telefonaktion von 17 bis 19 Uhr folgende Experten:

Erwin Arens ist Versicherungsexperte des Bundesverbandes deutscher Versicherungskaufleute (BVK). Er ist unter Telefon 0651-7199-195 zu erreichen.

Andreas Kirchartz ist Abteilungsleiter Vorbeugender Gefahrenschutz bei der Feuerwehr Trier. Er hat die Nummer 0651-7199-196.

Andreas Kirchartz 0651-7199-196. Foto: Feuerwehr Trier
Otmar Wagner 0651-7199-197. Foto: Otmar/Otmar Wagner

Otmar Wagner ist Versicherungsexperte der Huk-Coburg und unter der Nummer 0651-7199-197 zu erreichen.

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