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TV - Wissen wie: Auftakt zur Informationsreihe

TV - Wissen wie: Auftakt zur Informationsreihe

Der Trierische Volksfreund startet eine neue Vortragsreihe für Abonnenten unter dem Titel "TV - Wissen wie". Zum Auftakt referiert Dr. Lorenz Fischer am Dienstag, 20. August, um 18 Uhr im Volksfreund-Medienhaus in Trier über Patientenverfügung, Vollmacht und Betreuungsverfügung.

Trier. Exklusiv für seine Abonnenten bietet der Trierische Volksfreund ab sofort Vorträge und Mitmachveranstaltungen von und mit Experten unter dem Titel "TV - Wissen wie".
Den Anfang macht das Referat "Die drei Formen der Vorausverfügung". Jeder kann durch Unfall oder Krankheit in die Situation kommen, nicht mehr eigenständig handeln und entscheiden zu können. In diesem Fall ist es für den Betroffenen und die Angehörigen hilfreich, wenn eine sogenannte Vorausverfügung vorliegt. Darin dokumentiert der Betroffene seinen Willen. Unterschieden werden drei Formen:
Die Patientenverfügung umfasst medizinische Behandlungen, die der Betroffene wünscht, und bestimmte lebensverlängernde Maßnahmen, die er ablehnt.
Im Unterschied dazu wird mit einer Patientenvollmacht einer anderen Person das Recht übertragen, über die Behandlungen des Betroffenen zu entscheiden, wenn dieser selbst nicht mehr dazu in der Lage ist.
Mit einer Betreuungsverfügung macht ein Mensch für den Fall seiner Betreuungsbedürftigkeit Angaben zum gewünschten Betreuer, zum Ort der Pflege und zur Art der Versorgung.
Referent Dr. med. Lorenz Fischer geht auf medizinische Begriffe und rechtliche Besonderheiten ein. Anhand von Fallbeispielen informiert er über Vorteile und mögliche Probleme. Fischer ist Chefarzt der Abteilung für Schmerz- und Palliativmedizin des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier.
Termin des Vortrags: Dienstag, 20. August, 18 Uhr im Forum des Medienhauses Trierischer Volksfreund, Hanns-Martin-Schleyer-Straße 8 in Trier. red
Anmeldung bis Freitag, 16. August, unter Telefon 0651/7199-285 (täglich 9 bis 15 Uhr). Die Veranstaltung ist kostenlos. Es wird um eine Spende zugunsten der Palliativstation gebeten.