Verbraucherzentrale und Polizei warnen vor neuer Phishing-Welle

Verbraucherzentrale und Polizei warnen vor neuer Phishing-Welle

Verbraucher und E-Mail-Nutzer aufgepasst: Vor unseriösen E-Mails wegen angeblich offener Rechnungen warnen derzeit Verbraucherzentrale und Polizei Trier. Denn in jüngster Zeit sind erneut zahlreiche Beschwerden gemeldet worden.

Als Absender sind beispielsweise ein "stellvertretender Rechtsanwalt Online Pay AG" oder "Inkasso Pay Online 24 AG" genannt. Die wahren Absender dürften jedoch Internetkriminelle sein. "Auf den ersten Blick scheinen die E-Mails plausibel zu sein", warnt Kirsten Thul-Kunsmann von der Verbraucherzentrale Trier. "Im Anhang finden sich jedoch gefährliche zip-Dateien."
Burkhard Blug von der Polizeiinspektion Hermeskeil warnt: "Vom Öffnen dieser Links raten wir dringend ab. Ein Klick auf die Datei kann den sofortigen Download einer Schadsoftware bewirken." Zweck der Schadsoftware sei es möglicherweise, Konto- und Zugangsdaten zum PC, aber auch Passwörter zu erschleichen. Auch Personen, die keine Kunden des Unternehmens sind, erhalten solche E-Mails. Wer bereits Opfer einer solchen Attacke geworden ist, sollte seinen PC von einem Experten überprüfen lassen und Strafanzeige bei der Polizei erstatten.
Schon seit Jahren sind Phishing-Mails mit den unterschiedlichsten Absendern und Inhalten in Umlauf. Daher raten Verbraucherzentrale und Polizei, eingehende E-Mails sehr kritisch zu betrachten und nicht übereilt Links oder Anhänge anzuklicken.
Infos zu aktuellen Phishing-Maschen bieten die Verbraucherzentrale im Internet unterverbraucherzentrale-rlp.de/phishing-radar
und die Polizei unter
polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/phishing.html red